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Intelligentes Wohnen im Alter

27. November 2017, 11:02 Uhr | Autor: Natalie Ziebolz / Redaktion: Alexandra Hose und Diana Künstler

Fortsetzung des Artikels von Teil 1

Schnelle Hilfe und mehr

Ein digitales Hausnotrufgerät, bei dem die Kommunikation über IP-Festnetz erfolgt: Das „CareIP“ von Doro Care nutzt eine rein digitale Alarmübermittlung. Voraussetzung: ein Internetanschluss.
Ein digitales Hausnotrufgerät, bei dem die Kommunikation über IP-Festnetz erfolgt: Das “CareIP” von Doro Care nutzt eine rein digitale Alarmübermittlung. Voraussetzung: ein Internetanschluss.
© Doro Care

Neben diesen allgemeinen Smart-Home-Lösungen gibt es einige Anbieter, die speziell auf ältere und gebrechliche Menschen ausgelegte Systeme bereitstellen. Dazu zählen vor allem Hausnotrufgeräte und Assistenzsysteme. So beispielsweise das digitale Hausnotrufgerät “CareIP Mobil” von Doro Care: Das Gerät wird mit dem Router verbunden und bietet die Möglichkeit zur Sprachverbindung und Datenübertragung an eine Notrufzentrale.

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Für den Fall, dass der Router defekt ist, das Internet nicht funktioniert oder der Strom ausfällt, verfügt es über eine SIM-Karte und eine eingebaute Batteriepufferung, sodass die Funktionalität jederzeit gewährleistet ist. Mit dem Basisgerät lassen sich bis zu zehn unterschiedliche Tele-Care-Funk-Applikationen wie Rauchmelder, Fallsensoren und tragbare oder stationäre Alarmknöpfe verbinden. Wird durch einen der Sensoren ein Alarm ausgelöst, sendet das CareIP Mobil einen Notruf an einen vorher im Kundenportal hinterlegten Alarmempfänger oder eine Notrufzentrale – bis zu zehn Empfänger können dabei angegeben werden.

„MyGekko“ ist ein hersteller- und plattformübergreifendes Regel- und Automatisierungssystem
“MyGekko” ist ein hersteller- und plattformübergreifendes Regel- und Automatisierungssystem. Ziel ist laut Hersteller, Energie effizienter, wirtschaftlicher und flexibler zu nutzen.
© myGekko

Das smarte Hilfesystem “Casenio” baut auf das Zusammenspiel von Hauszentrale, Sensoren und einem Service-Portal. Die Hauszentrale sammelt die von den Sensoren verschlüsselt ausgesendeten Informationen. Die Sensoren registrieren beispielsweise Bewegungen, Temperatur, Rauchbildung oder das Öffnen von Türen und Fenstern in der Wohnung. Auch Blutdruck und das Öffnen der Medikamentenbox können erfasst werden. Im Service-Portal wird vorab festgelegt, was in ausgewählten Situationen geschehen soll – beispielsweise wer bei einem bestimmten Szenario informiert wird oder wann Geräte ein- oder ausgeschaltet werden. Die gesammelten Werte gleicht das System dann mit den hinterlegten Szenarien ab. Bei einer ungewöhnlichen Situation wird der Nutzer über die Hauszentrale optisch und akustisch gewarnt. Um zu signalisieren, dass alles in Ordnung ist, muss er dann lediglich die Zentrale berühren. Geschieht das nicht, werden die festgelegten Personen per Mail, App, SMS oder Telefon informiert. Über eine Gegensprechfunktion kann dann beispielsweise direkt Kontakt zum Bewohner aufgenommen werden. Welche Sensoren ein Nutzer mit der Zentrale verbindet, lässt sich individuell anpassen und erweitern oder ändern.


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