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Smart Home Camera 2.0

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In der dritten Generation für das Smart Home liefert Gigaset nun Full-HD-Qualität und Infrarottechnologie per Live-Streaming. Die kompakte Kamera lässt sich in das bestehende Smart-Home-System einbinden und stellt sich als digitales Fenster bereit für Echtzeit-Einblicke in die eigenen vier Wände.

Gründe für die Einbindung einer Kamera in ein Smart-Home-System sind laut dem Unternehmen für Kommunikationstechnologie mit einem wachsenden Sicherheitsbedürfnis der Menschen gestiegen. Das liege unter anderem daran, dass während des Corona-Lockdowns eigentlich immer jemand zuhause war, sagt Franka Abraham, Senior Product Manager Smart Home bei Gigaset. Doch mit der Lockerung der Bestimmungen habe sich das mehr und mehr geändert. "Die Deutschen wollten raus, sich mit Freunden treffen, mit Klassenkameraden spielen, Ausflüge oder endlich wieder einen kurzen Urlaub machen“. Es gäbe einem einfach ein gutes Gefühl, zu wissen, dass zuhause alles in Ordnung ist, sagt Franka Abraham, Senior Product Manager Smart Home bei Gigaset.

Livestream-Service

Nach der Vorstellung seiner ersten Smart-Home-Außenkamera brachte Gigaset im November nun die neue Generation für den Innenbereich auf den Markt. Die Gigaset „camera 2.0“ nimmt Bewegtbilder in HD-Qualität auf und verfügt über Infrarot-Technologie, durch die sie auch bei absoluter Dunkelheit über Reichweiten von bis zu sechs Metern verfügt. Die bei Alarm automatisch oder manuell aufgenommenen Videos lassen sich in der Smart Home App für Android und iOS ansehen. Nutzer können sich hierüber versichern, ob alle mit Sensoren ausgestatteten Türen und Fenster ordnungsgemäß geschlossen sind – bei Unregelmäßigkeiten wie einem Einbruchsversuch, Rauchentwicklung oder austretendem Wasser wird der Alarm ausgelöst. Öffnet sich beispielsweise die Haustür und der Bewegungsmelder im Eingangsbereich registriert eine Bewegung, kann live ein Blick in die Wohnung geworfen werden. Mobile Endgeräte geben dabei den Ton des HD-Livestreams in Echtzeit wieder. Kommt es beispielsweise zum Einbruch, kann über den optionalen "smart security guard"-Service ein Sicherheitsdienst benachrichtigt und zum betreffenden Wohnort geschickt werden. Über einen integrierten Walkie-Talkie-Modus samt eingebauten Lautsprecher lässt sich die Person vor der Kamera außerdem direkt ansprechen. Verschiedene Cloud-Speichererweiterungen erlauben, die Videos bis zu 30 Tage lang zu speichern und herunterzuladen.

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Die Gigaset “camera 2.0” gibt Bewegtbilder im HD-Livestream aus dem eigenen Zuhause wieder.
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Privacy Mode

Um Bestandteil des Smart-Home-Systems zu werden, benötigt die Gigasets „camera 2.0“ zum Stromanschluss eine WLAN-Verbindung mit mindestens 2 MBit/s Upstream. Zur Wahrung der Privatsphäre und des Datenschutzes ist es Nutzers erlaubt, die Überwachung der Kamera durch einen Privacy Mode zu deaktivieren. Hiernach sind keine Livestreams oder Aufzeichnungen mehr möglich. Das Hosting der Gigaset Cloud folgt, laut dem Hersteller, höchsten Datensicherheits-Standards, um die privaten Bilder zu schützen.
Innerhalb des Gigaset Smart-Home-Systems können Heizungs- und Lichtsteuerung mit "Amazon Alexa", "Google Home" oder "Philips Hue" kombiniert werden. Dabei lassen sich mit der intelligenten Steckdose „Gigaset plug“ ebenso Geräte ohne Smart-Home-Funktionalität ein- und ausschalten. Der Anbieter möchte mit diesem modularen und individuell an die Wohnsituation anpassbaren System, sowohl einen Schutz vor Einbruch und Elementarschäden bieten, als auch zusätzlich einen Wohnkomfort schaffen.

Die Gigaset „camera 2.0“ ist ab Mitte Dezember 2020 zu einem Preis von 159 Euro im Gigaset Online-Shop sowie im stationären Handel erhältlich.


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