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Die passende KNX-Visualisierung finden

23. November 2020, 09:18 Uhr   |  Lorenz Rohrmann / Redaktion: Antje Müller

Die passende KNX-Visualisierung finden
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Bei unterschiedlichen Bedürfnissen und Vorstellungen davon, wie die Smart-Home-Steuerung aussehen soll, fällt die Auswahl einer geeigneten KNX-Visualisierung oft nicht leicht. Wie können Nutzer ihre Entscheidung treffen? Dieser Überblick stellt einige der wichtigsten Fragen zusammen.

1. Welche Funktionen soll abgebildet werden?

Da die Visualisierung die Benutzeroberfläche für die Gebäudesteuerung ist, bietet der vorhandene Funktionsumfang einen ersten Anhaltspunkt. Verschattung, Licht, Heizung, Klima und Lüftung sind die gängigsten Grundfunktionen. Eingebundene Alarmsysteme, Brandmeldesysteme und Überwachungskameras sind für die Sicherheit häufig unumgänglich. Vielleicht soll der Strom-, Wasser- oder Gasverbrauch einsehbar sein, um die Energiebilanz des Gebäudes im Blick zu haben? Dazu gehört ebenfalls das Monitoring von Solaranlagen, Energiespeichern oder Elektrotankstellen. In Hotelumgebungen braucht es zumeist Multi-Room-Musikanlagen, im privaten Außenbereich häufiger Türkommunikationssysteme. Privathaushalte möchten vielleicht gerne weiße Ware, Kaffeemaschinen oder andere Haushaltshelfer wie Saugroboter, Mähroboter oder Gartenbewässerungsanlagen in das Smart Home integrieren. Dafür ist häufig eine Schnittstelle zu IoT-Services nötig, die zum Beispiel mit “Alexa” realisiert werden kann. Je nach gewünschter Funktionalität sollte darauf geachtet werden, dass sich diese Features in der Visualisierung abbilden und sich neue Geräte oder Funktionen später noch hinzufügen lassen.

2. Welche Bedienung wird bevorzugt?

Bei der Auswahl spielt ebenfalls eine Rolle, über welche Geräte das Smart Home gesteuert werden soll und ob Spracheingaben vorgesehen sind. Denkbar sind Smartphones, Tablets oder auch festverbaute Touchpanels, die alle wichtigen Steuerfunktionen im Gebäude an einem zentralen Ort abbilden. Bei der Auswahl muss berücksichtigt werden, dass insbesondere sicherheitsrelevante Gebäudesteuerungsfunktionen, wie etwa Alarmanlagen und Türöffner, nicht in fremde Hände gelangen. Mobile Devices mitsamt passenden Visualisierungs-Apps sollten deshalb nur eine Ergänzung darstellen. Nicht nur ein leerer Akku kann störend sein – Geräte können auch gestohlen werden oder verlorengehen. Ein fest verbautes Gerät hat diese Probleme nicht. Bei der Kombination mobiler und festverbauter Geräte sollte allerdings darauf geachtet werden, dass die Visualisierung verschiedene Gerätetypen unterstützt. Zudem sollten Basisfunktionen zwar unterwegs abrufbar, sicherheitsrelevante Funktionen aber passwortgeschützt sein.

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1. Die passende KNX-Visualisierung finden
2. Nutzergerechte Visualisierung im privaten Bereich

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