Siemens auf der Living Kitchen

Das Zuhause wird digital

16. Januar 2017, 11:08 Uhr | Claudia Rayling
Siemens baut die vernetzte Küche aus und fördert die Entstehung eines digitalen Ökosystems. Der aktuelle Stand der Entwicklung des "Seamless Life"-Konzepts ist auf der Living Kitchen zu sehen.
Siemens baut die vernetzte Küche aus und fördert die Entstehung eines digitalen Ökosystems. Der aktuelle Stand der Entwicklung des "Seamless Life"-Konzepts ist auf der Living Kitchen zu sehen.
© BSH

Bei Siemens Hausgeräte dreht sich alles um "Seamless Life". Dahinter steckt das Ziel von einem perfekten Zusammenspiel von Vernetzung, intelligenter Technologie und Design - für mehr Freiheit und einen selbstbestimmten Lebensstil. Was State of the Art ist, zeigt Siemens auf der Living Kitchen.

Einer Untersuchung von Siemens Haushaltsgeräte und Goldsmiths, University of London, zufolge, wünschen sich mehr als 80 Prozent der Befragten einen vollständig integrierten Lebensstil, dem unterstützende, intelligente Technologien zu Grunde liegen. Doch nur 22 Prozent sehen diesen Wunsch bereits erfüllt. “Unser Ziel ist es, diese Lücke zu schließen”, erklärt Roland Hagenbucher, Geschäftsführer bei Siemens Haushaltsgeräte. “Deshalb bauen wir die vernetzte Küche ständig aus und fördern die Entstehung eines digitalen Ökosystems, das auch angrenzende Lebensbereiche umfasst. Wir setzen auf offene Schnittstellen, treiben die Zusammenarbeit zwischen den Geräten voran und denken auch im Design um Jahre voraus.”

Den jüngsten Stand der Entwicklung zum Thema “Seamless Life” bei Siemens bündelt die neue “studioLine”. Das exklusive Sortiment präsentiert sich in einem gänzlich neuen Design, das für perfekten Einbau in allen Geräte- und Materialkombinationen steht. Dunkles, gebürstetes Black Steel verbindet sich mit schwarzen Glasfronten zu einer souveränen Optik. Der anspruchsvollen Materialität und Verarbeitung entspricht die Ausstattung: Mit der neuen “studioLine” hält erstmals die Profitechnik Sous-Vide Einzug in die vernetzte Siemens-Küche.

Auch im Premium-Segment der Linie sind heute alle großen Hausgeräte vernetzt. Mobile Bedienung, Energiemanagementfunktionen oder Ferndiagnose werden
zunehmend zum selbstverständlichen Komfort. Spezielle Services schaffen mehr Freiraum im Alltag: So kann der Anwender jederzeit von unterwegs einen Blick in den
“iQ700”-Kühlschrank werfen, um die aktuelle Vorratslage zu prüfen. “iQ700”-Kochfelder und Backöfen liefern über die “Home Connect”-App nicht nur eigene Rezeptvorschläge
und halten Einkaufslisten auf dem Smartphone bereit: Die Rezeptewelt sorgt gemeinsam mit der Geräte-Sensorik auch für beste Ergebnisse beim Kochen, Braten und Backen. Mit jedem Update der App werden diese Möglichkeiten erweitert oder jetzt auch durch Services externer Partner ergänzt. So behalten beispielsweise die neuen “iQ700”-Geschirrspüler nicht nur ihren Verbrauch an Reiniger-Tabs im Auge, sondern lassen Nachschub liefern, sobald der Vorrat zur Neige geht – natürlich nur auf Wunsch des Anwenders.

Auch ohne Vernetzung erleichtern Siemens-Geräte den Alltag. Besonders eindrucksvoll lassen sich diese intelligenten Technologien im „Cooking Competence Center“ erleben. Zum Beispiel mit dem neuen “inductionAir”-System: Es verbindet die Vorteile der flexiblen “Siemens varioInduktion” mit einem integrierten Dunstabzug auf einer Ebene. Der Dampf steigt nicht mehr auf, sondern wird eingesaugt, wo er entsteht, wobei der Luftgütesensor die Intensität beziehungsweise den Verschmutzungsgrad des Dunstes misst und die Entlüftungsstufe automatisch anpasst. Der Blick in den Raum bleibt frei, sodass sich diese Lösung für offene Küchen mit Kochinseln anbietet.

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