Transport

Vorsicht, Überladung!

15. Juli 2016, 9:23 Uhr | Cornelia Meier
»AMC-Chassis« von AL-KO.
»AMC-Chassis« von AL-KO.
© AL-KO

Eine Transportfahrt soll sich lohnen. Daher ist es nachvollziehbar, dass man gerne so viel wie möglich einlädt. Es muss aber dennoch auf das zulässige Gesamtgewicht des Fahrzeugs geachtet werden. Überschreiten Sie es, droht Ihnen eine Geldstrafe aus dem Bußgeldkatalog für Überladung.

Die Statistiken zu Überladungsverstößen sind alarmierend: Rund 6 Prozent der befragten Kraftfahrzeugführer geben an, mehrmals pro Monat trotz Überladung zu fahren. 16 Prozent tun es mehrmals pro Jahr und 30 Prozent ein- bis zweimal pro Jahr. Dabei ist es gar nicht so schwer, eine Überlast zu vermeiden.

1. Bußgeldkatalog Überladung: Was besagt er?
Die Straßenverkehrsordnung (StVO) sieht, je nach Höhe der Überschreitung des zugelassenen Gesamtgewichts, im Bußgeldkatalog für Überladung als Sanktionsmaßnahme ein Bußgeld sowie Punkte in Flensburg vor. Generell wird im Bußgeldkatalog zwischen Pkws, Lkws sowie der Höhe der Überladung unterschieden. Bei Lkws differenziert das Gesetz zudem zwischen Fahrzeugführer und Fahrzeughalter. Dementsprechend gestaltet sich die Geldstrafe. Ein Beispiel: Überschreitet die Überladung des Lkws 5 Prozent des zulässigen Gesamtgewichts von 2 Tonnen, bekommt der Fahrzeugführer eine Geldstrafe von 80 Euro sowie einen Punkt in Flensburg. Diese Strafmaßnahmen gelten übrigens auch für überladene Anhänger.

2. Wie schwer darf ein Kraftfahrzeug inklusive Ladung überhaupt sein?
Sie finden das zulässige Gesamtgewicht im Fahrzeugschein. Wollen Sie sichergehen, dass Sie Ihren Transporter nicht überladen haben, sollten Sie vor der Fahrt das Gesamtgewicht des beladenen Fahrzeugs ausrechnen. Dazu nehmen Sie als Ausgangpunkt das Leergewicht des Fahrzeugs ohne Fahrer und mit vollem Tank. Dies ziehen Sie vom zulässigen Gesamtgewicht ab. Die Differenz besagt, wie schwer die gesamte Zuladung inklusive Fahrer sein darf. Auch das Gewicht weiterer Fahrzeuginsassen muss berücksichtigt werden.
 
3. Wo kann man seinen Transporter wiegen lassen?

Meistens können Sie den Transporter dort wiegen lassen, wo er geschäftlich beladen wird. Benutzen Sie das Fahrzeug als Privatperson, gibt es Alternativen, wie zum Beispiel Waagen auf Wertstoffhöfen. Im Durchschnitt kostet die Leistung zwischen 5 und 10 Euro. Achtung: Zwar liegen die Einrichtungen meistens in der Nähe, doch auf dem Weg dahin können Sie in Polizeikontrollen geraten. Auch wenn Sie sich auf dem Weg zu einer öffentlichen Waage befinden, handelt es sich bei Überladung dennoch um einen Verstoß gegen das Verkehrsrecht beziehungsweise die StVO.

4. Welche Möglichkeiten gibt es, um mehr zu laden?
Dank Leichtbau-Technologie kann beispielsweise mit einem »AMC-Chassis« von AL-KO entscheidend Gewicht eingespart werden, ohne die Stabilität des Transporters zu beeinträchtigen. Freuen Sie sich: So können Sie mehr zuladen, mehr Kunden pro Tag beliefern und Zeit sparen. Das steigert die Wirtschaftlichkeit.


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