Fitness

Ran an den Speck!

20. Februar 2018, 16:23 Uhr | Autor: Claudia Rayling / Redaktion: Alexandra Hose
Joggen/Laufen
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Hilfreiche Wearables im Healthcare-Bereich

Prognosen des Statistik-Portals Statista zufolge soll das Geschäft mit Wearables wie Fitnessarmbändern oder Smartwatches bis zum Jahr 2021 von derzeit 113,2 Millionen auf 222,3 Millionen Stück wachsen. Und auch Gadgets, die den gesunden Schlaf fördern, erfreuen sich großer Beliebtheit. Das entlastet am Ende des Tages nicht nur die weltweit steigenden Kosten für das Gesundheitswesen – immer mehr Nutzer setzen auf Prävention und Früherkennung, anstatt erst im Krankheitsfall zu reagieren. Dazu zählen auch Sensoren für die Herzfrequenzmessung, die Ermittlung des Blutdrucks oder des Körperfettanteils. Für den Handel eröffnen sich mit Wearables für den Healthcare-Bereich attraktive Optionen in einem wachsenden Marktsegment.

Das Aufzeichnen der persönlichen Bestleistungen via Fitnesstracker und Co. steht bei den Deutschen immer höher im Kurs. Das ergab eine Studie des Marktforschungsunternehmens InnoFact im Auftrag von Fitness First. Demnach gaben 57 Prozent der 1.000 Befragten an, dass es sie motiviert, ihre sportlichen Fortschritte über eine App oder ein Wearable festzuhalten. Unter den sogenannten Millennials waren es laut den Experten sogar 77 Prozent. Den Erhebungen zufolge erlebt der Bereich Virtual Fitness ebenfalls einen erheblichen Aufschwung: Jetzt gibt es neue Möglichkeiten, das Training zu Hause mit dem Workout im Studio zu vernetzen – etwa durch das Live-Streaming von Kursen. Doch diese Wearables können noch mehr: Als Minicomputer sammeln sie Tag für Tag mehr als 250.000 Werte über ihre Nutzer – mit dem Ziel, nicht nur die Fitness zu überwachen, sondern uns bereits in der Frühphase etwas über drohende Krankheiten zu verraten.

Doch für die meisten Nutzer dienen die smarten Gadgets dem Antrieb, sich regelmäßig zu bewegen, den inneren Schweinehund zu überwinden und sich selbst zu Höchstleistungen anzutreiben. Gerade nach ausgiebigen Schlemmertagen und in der düsteren Winterzeit, in der das Schmuddelwetter nicht gerade zum Workout an der frischen Luft lockt, dienen die kleinen Fitnesstracker als Motivationshilfe und bisweilen auch als Kontrollstelle, sich etwas mehr Schlaf zu gönnen.


  1. Ran an den Speck!
  2. Die Topseller und Newcomer: Schlafsensor, Tracker, Diagnosewaage
  3. Weitere Gadgets im Überblick: Schlaf, Schwimmen, Anti-Kopfschmerz

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