Smart Home

Keine Angst vor intelligenter Technik

30. Juli 2018, 10:34 Uhr | Natalie Ziebolz
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Große Umbauaktionen, hohe Kosten und viel technisches Know-How – häufig verbinden Konsumenten mit intelligenten Technologien mehr Arbeit als Nutzen. Mike Tänzler von Schwaiger räumt mit den Vorurteilen auf.

Intelligentes Wohnen entwickelt sich in Deutschland immer mehr zum Mainstream-Thema. Laut einer aktuellen Forsa Umfrage im Auftrag von Generali Deutschland  besitzt ein Großteil der Bundesbürger konkrete Vorstellungen, was sich hinter dem Begriff “Smart Home” verbirgt. 52 Prozent der Befragten wissen sogar, dass Hausautomation nicht nur Fernsehen und Internet miteinander verbindet, sondern auch ein Plus an Sicherheit, Komfort und Energieersparnis bedeutet. Und trotzdem nutzt nur ein Viertel diese intelligenten Technologien in den eigenen vier Wänden. “Vor allem geistern möglichen Anwendern noch immer Vorstellungen von großen Umbauaktionen, die mit enormen Kosten und viel technischem Know-How verbunden sind, durch den Kopf”, meint Mike Tänzler von Schwaiger. Inzwischen geht das aber auch anders: Smarte Assistenzlösungen sind heute auf ein positives Nutzererlebnis ausgerichtet, lassen sich leicht selbst installieren und einfach bedienen.

Eigenheim kinderleicht nach Maß geschneidert
Egal ob Anwender ihr Hab und Gut vor Eindringlingen schützen, Energie sparen oder einen persönlichen Wohlfühlassistenten wollen – intelligente Technik erleichtert das Leben. “Das funktioniert jedoch nur, wenn die smarten Helfer nicht so stark technologiegetrieben sind, dass bereits die Einrichtung ihre Anwender überfordert”, weiß Mike Tänzler. Vor allem neu entwickelte Systeme stellen die Lebensrealität der Nutzer in den Mittelpunkt. Durch vorprogrammierte Szeneoptionen installieren sogar Laien die Geräte mit nur wenigen Klicks und legen innerhalb einer Szene gezielte Schwerpunkte oder kombinieren diese miteinander. “Einmal angepasst sorgt dann das System automatisch beispielsweise für mehr Komfort bei der Morgenroutine. Die Jalousien öffnen sich und die Heizung springt an, während der Kaffee vor sich hin brodelt und im Hintergrund leise die Lieblingsmusik spielt”, fügt Mike Tänzler hinzu.

Nicht nur bei der Installation rücken Nutzerbedürfnisse von Hausautomationssystemen mehr und mehr in den Vordergrund, sondern auch in der täglichen Anwendung. “Alle Systeme müssen heute für eine breite Zielgruppe mit unterschiedlichen technischen Vorkenntnissen zugänglich sein”, so Tänzler. Denn sowohl Kinder als auch Senioren sollen direkt oder indirekt das gesamte Heiz- oder Licht-System mit einem Befehl steuern können. Das zeigt sich besonders in der Gestaltung der Bedienoberflächen. Durch einen intuitiven Menüaufbau, beispielsweise nach Standort und Gerätetyp sortiert, lassen sich alle Geräte gezielt ansteuern und bequem per Smartphone und Tablet via App flexibel anpassen. Und das wenn nötig sogar vom Urlaubsressort auf Tahiti aus.

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