Smart Building

Intelligente Gebäude mit KNX

20. Januar 2016, 13:04 Uhr | Thomas Hammermeister, PR Manager bei Schneider Electric

Fortsetzung des Artikels von Teil 2

Energiewende per KNX gestalten

Logik-Controller wie "homeLYnk" verknüpfen Energieverbraucher, Speicher und Stromerzeuger miteinander.
Logik-Controller wie "homeLYnk" verknüpfen Energieverbraucher, Speicher und Stromerzeuger miteinander.
© Merten

Konsequent weitergedacht, lässt sich der KNX-Standard nicht nur für den persönlichen Wohnkomfort nutzen, sondern auch im Rahmen eines umfassenden Smart-Home-Ansatzes. So kann KNX Teil eines intelligenten Automationssystems sein, das in der Lage ist, produzierte und konsumierte Energie im Heim gleichermaßen zu steuern und zu verwalten. Es schafft auf Basis von Logik-Controllern eine Verbindung zwischen Energieverbrauchern, Speichern, Stromerzeugern wie etwa Photovoltaik-Anlagen, Energiemanagement und Elektromobilität und kann all diese Elemente in Smart-Grids einbinden. Somit unterstützt es auch die Energiewende, indem es mit den Netzbetreibern Energiedaten austauscht. Das Zusammenspiel funktioniert reibungslos, wie ein beispielhafter Tagesablauf illustrieren kann. Während sich die Bewohner des Hauses morgens auf ihren Tag vorbereiten, lässt der Logik-Controller mit dem Sonnenaufgang die leere Batterie laden. Überschüssige Energie leitet das System zielstrebig nicht-flexiblen Verbrauchern zu – Waschmaschine oder Elektro-Auto müssen hier also noch leer ausgehen. Sobald die Sonne und damit die Energieerzeugung im Zenit stehen, kann das Fahrzeug aufgeladen werden. Die Photovoltaikanlage speist währenddessen Energie ins Netz ein, sofern noch Restenergie verfügbar ist.

Inzwischen ist das Elektroauto vollständig geladen. Die Waschmaschine kann jetzt gefüllt werden und wartet auf das Signal zum Start. Da die Sonne nicht mehr scheint, erzeugt die Photovoltaik-Anlage allerdings mittlerweile keinen Strom mehr. Da aber die Batterie durch den Energieüberschuss zur Mittagszeit vollständig geladen ist, kann der Waschgang dennoch beginnen. Schließlich wird die stationäre Batterie über Nacht durch verschiedene Verbraucher vollständig entladen. Die Versorgung erfolgt von nun an durch das Netz. Die nicht-flexiblen Verbraucher werden in jedem Fall versorgt. Die flexiblen Verbraucher sind außen vor und werden nur eingeschaltet, wenn es ausdrücklich erwünscht ist. Letztlich ist der Anwender natürlich nicht an ein solches Szenario gebunden. Je nach Tagesablauf und System kann er die Steuerung nach seinen Vorstellungen anpassen lassen.

KNX sollte in Zukunft Bestandteil jedes intelligenten Gebäudes sein. Die Technik ist alles andere als kostenintensiv und moderne Lösungen steigern mit ihren vielen Funktionen den Komfort. Nicht zuletzt unterstützt KNX dabei, Energiekosten transparent im Blick zu haben.

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