Wohlbefinden & Wohnen

Wohnkomfort als Schlüssel zur Energiewende im Gebäudebestand

25. Juli 2016, 11:58 Uhr |

Fortsetzung des Artikels von Teil 1

Das Gebäude als ganzheitliches System betrachten

Gründe Investition in Wohnungen, Velux
Beweggründe für eine Investition in Häuse und Wohungen
© Velux Deutschland

Die Studie zeigt, wie eingangs angesprochen, dass die Steigerung des allgemeinen Wohlbefindens für die Befragten der oberste Beweggrund wäre, in eine Renovierung zu investieren. Erst danach folgen die Reduzierung der Energiekosten, eine Verbesserung der Innenraumluftqualität und eine bessere Tageslichtversorgung. Aber auch wenn 78 Prozent der Deutschen angeben, dass es ihnen sehr wichtig wäre, im Falle einer Renovierung Energiekosten einzusparen, ist der Wunsch, Kosten zu sparen, nicht gleichzusetzen mit einer Bereitschaft zur Renovierung. Denn einer Energiekosteneinsparung stehen immer entsprechende Investitionskosten gegenüber. Klimaschutz und Energiekosten sind deshalb alleine ohne Berücksichtigung von Komfortbedürfnisse keine ausreichende Triebfeder für energetische Sanierungen. „Um die Investitionsbereitschaft der Menschen für Modernisierung und energetische Sanierungen zu erhöhen, müssen wir zunächst besser verstehen, was gute Wohnbedingungen für Hausbesitzer, Vermieter und Bewohner bedeuten und welche Wohnfaktoren den Menschen wichtig sind“, sagt Till Reine, Leiter Public Affairs, Velux Deutschland.

Deshalb hat Velux mit dem Healthy Homes Barometer 2016 den Versuch unternommen, eine belastbare Datenbasis zum physischen, mentalen und sozialen Wohlbefinden beim Wohnen in Deutschland zu erheben. Damit möchte man dazu beitragen, ein Verständnis und Bewusstsein für gute Wohnbedingungen zu entwickeln, um so zusammen mit Politikern, Bauplanern, Gebäudeberatern und Bewohnern in Deutschland den Weg zu gesunden, komfortablen und energieeffizienten Gebäuden der Zukunft zu beschreiten. „Nur wenn es uns gelingt, das Gebäude als ein ganzheitliches System zu verstehen und Anforderungen an die Energieeffizienz mit den Wohnansprüchen der Bewohner in Einklang zu bringen, kann ein klimaneutraler Gebäudebestand erreicht werden“, fügt Till Reine hinzu.

Das deutsche Healthy Homes Barometer 2016 steht unter folgendem Link zum Download bereit: www.velux.de/hhb2016


  1. Wohnkomfort als Schlüssel zur Energiewende im Gebäudebestand
  2. Das Gebäude als ganzheitliches System betrachten
  3. Gute Planung als Grundlage

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