Richtlinien, Standards und Qualitätskriterien für Energiespeichersysteme

Sicherheit für Energiespeicher

7. Januar 2015, 15:55 Uhr | Ralf Ladner
TS-8-Schaltschranksystem von Rittal
TS-8-Schaltschranksystem von Rittal
© Rittal

Die Speicherung von elektrischer Energie ist eine der zentralen Herausforderungen der Energiewende. Um den sicheren Betrieb beim Einsatz von Speichersystemen in Wohngebäuden zu verbessern, hat der Bundesverband Energiespeicher e.V. (BVES) im Zusammenschluss mit führenden Verbänden den „Sicherheitsleitfaden Li-Ionen Hausspeicher“ veröffentlicht.

Zu diesem Ergebnis hat die Arbeitsgruppe 3 des BVES „Richtlinien, Standards und Qualitätskriterien für Energiespeichersysteme”, welche sich Ende November in der Rittal Unternehmenszentrale in Herborn traf, erheblich beigetragen.

Noch immer sind viele minderwertige und teilweise sogar gefährliche Energiespeichersysteme im Einsatz”, erklärt Markus Buchborn, Business Development Energy bei Rittal. Und ergänzt: “Der von Rittal mitgestaltete Leitfaden verbessert und vereinheitlicht die Sicherheitsstandards – bis die Normen für Speichersysteme final festgelegt sind.” Zudem werde damit das Vertrauen und die Akzeptanz der Anwender, etwa der Hausbesitzer, ohne die die Energiewende nicht gelingen kann, gestärkt.

Die Arbeitsgruppe 3 des BVES „Richtlinien, Standards und Qualitätskriterien für Energiespeichersysteme”, die sich Ende November in der Rittal Unternehmenszentrale in Herborn zu einer Sitzung traf, definiert Qualitätskriterien und stellt Marktanforderungen für private Energiespeichersysteme zusammen. Als nächsten Schritt plant die Arbeitsgruppe die Erstellung eines Labels für Energiespeicher sowie die Ausweitung des Leitfadens auf Industriesysteme.

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