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Regiolux richtet sich neu aus

Teilnahme an Weltleitmesse Light + Building 2022 abgesagt

18. August 2021, 15:19 Uhr   |  Antje Müller

Teilnahme an Weltleitmesse Light + Building 2022 abgesagt
© Messe Frankfurt Exhibition GmbH Jens Liebchen

Die veränderten Bedingungen und der hohe Digitalisierungsdruck prägen auch die Lichtbranche. Leuchtenanbieter Regiolux will neue Wege gehen und hat sich mit seiner Tochter Lichtwerk entschieden, nicht an der kommenden Light + Building 2022 teilzunehmen.

Vor etwas mehr als zwei Monaten freute sich der neue Geschäftsführer, Marco Steffenmunsberg, auf die „Herausforderungen, die sich die Branche infolge der Digitalisierung der Lichttechnik“ stellen müsse. Eine aktive Mitgestaltung und Weiterentwicklung bei Regiolux führt jetzt zu einer Neuausrichtung des Kurses. Ein erstes Ergebnis dieses Prozesses: keine Teilnahme an der Light + Building 2022.

Regiolux
© Regiolux

Marco Steffenmunsberg, Geschäftsführer der Regiolux GmbH, erklärt: „Mit unserer Entscheidung, nicht an der Light + Building 2022 teilzunehmen, tragen wir in erster Linie der weltweiten Pandemie Rechnung.“

Um auf Veränderungen der Pandemie, der zunehmenden Digitalisierung sowie den Umbau der Wirtschaft hin zur CO2-Neutralität zu reagieren, entschlossen sich Regiolux und sein Tochterunternehmen Lichtwerk dazu, an der kommenden Light + Building 2022 nicht teilzunehmen. „Damit tragen wir in erster Linie der weltweit noch nicht bewältigten pandemischen Lage Rechnung“, sagt Marco Steffenmunsberg, Geschäftsführer von Regiolux. Die drohenden Einschränkungen, aber auch die unkalkulierten Gesundheitsrisiken würden zu einen Messeauftritt führen, „der nicht unseren Vorstellungen von einem begeisternden Messeerlebnis entspricht“, so Steffenmunsberg. Dies sei keine Grundsatzentscheidung, betont der CEO.  „Wir sind uns natürlich im Klaren darüber, dass diese Form der Kommunikation nicht eine Weltleitmesse ersetzen kann.“ Vielmehr möchte sich das Unternehmen jetzt den hohen Anforderungen an die Vitalität und Flexibilität stellen und arbeitet unter Hochdruck an Konzepten, „die einen inspirierenden Mix aus digitalen und Live-Erlebnissen bieten“ sollen.

Seit 1. Juni ist Marco Steffenmunsberg neuer Geschäftsführer der Regiolux GmbH und trat die Nachfolge von Petra Polster an, die sich in diesem Jahr in den Ruhestand verabschiedet. Steffenmunsberg wechselte aus seiner Position als Geschäftsbereichsleiter bei RZB Rudolf Zimmermann von Bamberg nach Königsberg. Mehrjährige Erfahrung in leitenden Positionen innerhalb der Lichtbranche gewann gewann der CEO unter anderem im Management von Marketing und Vertrieb.

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