Schwerpunkte

Intelligente Wettervorhersage

Smarte Wetterstation mit zusätzlichen Sensoren

08. Juli 2020, 11:35 Uhr   |  Lukas Steiglechner

Smarte Wetterstation mit zusätzlichen Sensoren
© Netatmo

Die smarte Wetterstation von Netatmo arbeitet mit mehreren Sensoren, um Messwerte zum einen für den Wohnraum und zum anderen für Außenbereiche wie den Garten zu liefern. In Verbindung mit Online-Daten bietet die Wetterstation eine Vorhersage sowie eine Echtzeitüberwachung des Wetters.

Netatmo liefert für seine smarte Wetterstation als Grundausstattung ein Innen- sowie ein Außenmodul. Das Indoor-Modul erfasst Daten für den Komfort im Wohnraum, während das Outdoor-Modul Wetterdaten vor der Haus- beziehungsweise Terrassentür sammelt. Die gesammelten Daten werden anschließend in der App "Netatmo Weather" dargestellt. Die Wetterdaten lassen sich auch mittels Sprachbefehl über Amazon Alexa abfragen.

Die Sensoren des Innenmoduls der smarten Wetterstation erfassen alle fünf Minuten neue Werte. Dabei ist ein Temperatursensor vorhanden, der in einem Bereich zwischen null und 50 Grad Celsius mit einem Ungenauigkeitsspielraum von 0,3 Grad Celsius arbeitet. Ein Luftfeuchtigkeitssensor misst die Luftfeuchtigkeit zwischen null und 100 Prozent, wobei diese Messwerte um bis zu drei Prozent abweichen können. Um eine ausreichende Luftqualität zu gewährleisten, miss das Innenmodul auch die CO2-Werte. Der Einsatzbereich liegt bei Werten zwischen null und 5.000 CO2-Anteilen pro Millionen, wobei im niedrigen Bereich zwischen null und 1.000 eine Ungenauigkeit von 50 CO2-Anteilen pro Millionen vorliegt und im höheren Bereich zwischen 1.000 und 5.000 eine fünfprozentige Abweichung. Das Innenmodul der smarten Wetterstation informiert mittels Leuchtanzeige im Ampelprinzip über die Luftqualität im Wohnraum und signalisiert so auch, ob gelüftet werden sollte. Zuletzt besitzt das Indoor-Modul auch einen Lautstärkemesser. Hier wird ein Geräuschpegel zwischen 35 und 120 Dezibel erfasst.

Das Outdoor-Messgerät besitzt ebenfalls Sensoren für die Luftfeuchtigkeit und -qualität, aber auch einen Temperatursensor. Dieser erfasst jedoch einen größeren Messbereich zwischen minus 40 und plus 65 Grad Celsius. Zusätzlich verfügt das Außenmodul über einen Luftdrucksensor. Das Barometer erfasst Werte zwischen 260 und 1.260 Millibar mit einer Genauigkeit von plus minus einem Millibar. Mit den Außendaten erstellt die Wetterstation eine Übersicht über die aktuelle Wetterlage. Dabei veranschaulicht die Wetterstation die Daten in einem Diagramm, analysiert frühere Messdaten und kann auch eine siebentägige Wettervorhersage geben. Die Wetterstation kann dafür von zwei zusätzlichen Messgeräten unterstützt werden, einem Regen- und einem Windmesser. Der Regenmesser funktioniert als Kippwaage und erfasst eine Niederschlagsintensität zwischen 0,2 und 150 Millimeter Regenhöhe in einer Stunde. Der Windmesser erkennt Windgeschwindigkeiten von bis zu 160 Stundenkilometer mit einer Genauigkeit von 1,8 Stundenkilometer. Dabei bestimmt er auch die Windrichtung mit einer Genauigkeit von bis zu fünf Grad.

Die verschiedenen Module und Sensoren verbinden sich über eine Funkverbindung mit einer Reichweite von bis zu 100 Metern. Das Hauptmodul sammelt und analysiert die Daten. Über eine WLAN-Verbindung führt die Wetterstation seine gesammelten Daten mit Online-Wetterdaten zusammen und stellt die Ergebnisse in der App dar. Nutzer haben auch die Möglichkeit, die Informationen über einen Sprachassistenten abzurufen.

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