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Smarter Garten

Smart Home auch für den Außenbereich

24. April 2020, 10:20 Uhr   |  Lukas Steiglechner

Smart Home auch für den Außenbereich
© Ledvance

Die Möglichkeiten, die das Smart Home bietet, sind nicht nur auf den Innenraum des Wohnraums beschränkt. Die Smarte Hausgestaltung dringt immer weiter in Außenbereiche wie den Garten oder die Terrasse vor. Dabei bringt sie Vorteile vom Lichtmanagement bis zur Sicherheit.

Nutzer von Smart-Home-Systemen haben auch die Möglichkeit, ihre Hausautomation in den Außenbereich auszuweiten. Dabei können Anwendungen in Bereichen wie dem Garten, Balkonen und Terrassen sowie rund ums Haus Einsatz finden. Doch für die Umsetzung der Möglichkeiten werden ausreichend Stromanschlüsse benötigt. Um Stromschläge durch beschädigte Leitungen oder auch Kabel als Stolperfallen zu vermeiden, rät der Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke den Besitzern von Smart Homes, sich bei der Elektroplanung und der Installation an Elektro-Innungsdachbetriebe zu wenden. Eine Lösungsoption für die Stromversorgung des Gartens sind Energiesäulen. Diese sind fest montiert und witterungsbeständig. Mit integrierten Leuchten können sie auch Teile des Außenbereichs aufhellen.

Es werde Licht
Die Beleuchtung des Außenbereichs kann mit diversen Lampen und Leuchten erreicht werden. Für den Außeneinsatz können sich auch Leuchten mit Solarmodul lohnen, wenn diese tagsüber die Sonnenenergie speichern, sind sie abends bereit für den Einsatz. Wenn die Beleuchtung in ein Smart-Home-System integriert wird, lässt sich einstellen, dass die Beleuchtung zu einer bestimmt Zeit aktiviert wird. Nutzer können das smarte Licht aber auch via App steuern. Bei einer Kombination mit Bewegungssensoren können auch Eingangsbereiche und Wege ausgeleuchtet werden. Das kann auch zum Einbrecherschutz beitragen. Automatisches Licht, das sich durch Bewegungsmelder aktiviert, kann eine abschreckende Wirkung haben. Um das Sicherheitsniveau zu steigern, können auch Kameras sowie automatisch verschließende Gartentüren und Tore installiert werden. Diese können ebenfalls in das Smart-Home-System integriert und entsprechend eingestellt werden.

Nur die Smarten kommen in den Garten
Die Verwendung der Smart-Home-Technologie in Kombination mit einer Wetterstation kann zu mehreren Anwendungsmöglichkeiten führen. Die Wetterstation kann nur seine Sensoren Parameter wie Helligkeit, Temperatur, Regen und Wind erfassen. Damit könnte eine vernetzte Sprinkleranlage mit den Messwerten der Wetterstation ab einem bestimmten Schwellenwert den Garten bewässern. Ebenso könnte sie sich wieder ausschalten, wenn die Wetterstation Regen verzeichnet, um Wasserverschwendung zu vermeiden. Auf gleiche Weise kann auf Basis der Daten von Temperatur und Helligkeit eine Markise auf der Terrasse oder dem Balkon automatisch ausgefahren werden. Sollte aber starker Wind oder Niederschlag registriert werden, wird sie wieder eingefahren. Dabei behält der Nutzer weiterhin die Option einer manuellen Kontrolle über Bewässerung oder Beschattung per App.

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