Navimow vor Verkaufsstart in Deutschland

Segways Rasenmähroboter ab Ende Mai erhältlich

5. Mai 2022, 7:00 Uhr | Diana Künstler
Segway Navimow
© Segway

Im vergangenen Herbst erstmals vorgestellt und angekündigt, sind nun die ersten Geräte des Rasenmähroboters von Segway auf dem Weg nach Europa. In Deutschland sollen diese Ende Mai beziehungsweise Anfang Juni im Handel erhältlich sein.

Segway, bisher vornehmlich für seine Personentransportroboter bekannt, steigt mit dem Navimow erstmals in das Segment Gartengeräte ein und plant, damit in der Gartenmarktlandschaft Fuß zu fassen. Mit dem Modell „Navimow“ in Kombination mit der App verspricht Segway einfache Rasenpflege per Fingertipp. Der Rasenmähroboter mäht nicht nach dem Zufallsprinzip, sondern systematisch.

Ab Ende Mai soll der Verkauf der ersten Geräte in Deutschland und elf weiteren europäischen Ländern starten. „Die ersten Navimow-Rasenmähroboter befinden sich bereits auf dem Weg nach Europa und die Nachfrage ist hoch. Daher sollen im September weitere Geräte bereits im Hinblick auf die nächstjährige Gartensaison folgen“, informiert George Ren, General Manager bei Segway BU.

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Pilot-Benutzer-Programm für die ersten 1.000 Kunden

Vor dem Kauf empfiehlt Segway die Beantwortung einer speziellen Checkliste, die unterschiedliche Fragen zur Beschaffenheit des Rasens enthält. Hier werden diverse Informationen gesammelt, beispielsweise zur Form des Rasens oder ob es große Bäume auf der Fläche gibt, die das Signal blockieren könnten, wodurch bestimmt wird, ob das Gerät auf dem Rasen die beste Leistung erzielt. „Für ein optimales Nutzungserlebnis wird den Verbrauchern in jedem Fall empfohlen, die Checkliste vor ihrer Kaufentscheidung auszufüllen“, betont Ren. Der Fragebogen werde ab etwa Mitte Mai auf allen Segway-Kanälen veröffentlicht. Die ersten tausend Kunden, die bis zum 31. Juli einen Navimow kaufen, sind automatisch Teil des Navimow Pilot-Benutzer-Programms und erhalten zusätzlich zum Mähroboter ein kostenloses Antennen-Verlängerungsset.

Kernfunktionen des Roboters

Segway Navimow
Der Fachhandel und Amazon sind Segways vorrangige Vertriebskanäle. Sollten weitere Produkte zur Navimow-Familie hinzukommen, plant der Hersteller gegebenenfalls auch einige davon in Baumärkten zu vertreiben. Es gibt vier verschiedene Navimow-Modelle mit einem Preis zwischen 1.299 und 2.499 Euro geben.
© Segway

Das Exact Fusion Locating System (EFLS), eine Art Fusionsortungstechnolgie, soll  „Navimow“ zu möglichst hoher Positionierungsgenauigkeit verhelfen. „Das Kernstück dieser Technologie ist die Nutzung von GNSS-Satellitensignalen (Global Navigation Satellite System), um durch Echtzeit-Kinematik eine Positionsgenauigkeit im Zentimeterbereich zu erreichen“, erläutert Ren. Über eine Karte in der App lassen sich genaue Zonen und Begrenzungen definieren – also wo Navimow arbeiten soll, wo die Grenzen liegen und welche Zonen im Garten er auf seiner Tour aussparen soll. „Ist der Arbeitsbereich im Garten festgelegt, fährt Navimow nicht kreuz und quer, sondern ermittelt dank seines intelligenten Navigationsalgorythmus einen systematischen Mähpfad und folgt diesem“, hebt Ren hervor.  

Im Bereich der Mähroboter hat Segway nach eigenen Angaben im Hinblick auf die User Experience Verbesserungspotenzial erkannt und will die Rasenmähroboter-Branche mit Navimow ab Frühsommer auf das nächste Level heben. So sei der Roboer mit 54 dB(A) besonders leise. Hindernisse wie Blumentöpfe erkenne das Gerät automatisch und umschiffe sie. Sollten neue Sperrzonen – etwa Blumenbeete – hinzukommen, können diese als Zonen, die der „Navimow“ aussparen soll, angelegt werden. Mit seinen fünf Zentimeter dicken Geländerädern aus Gummi meistere Navimow Steigungen von 45 Prozent und weist eine IPX6-Wasserbeständigkeit auf, hält also auch Regenfällen, starkem Spritzwasser und Hochdruckwasserstrahlen, sowie verschütteten Getränken stand.

Neben der langlebigen Hardware trage die speziell entwickelte Navimow-App zur Einfachheit des Rasenmähens bei. Sie verfügt über eine vereinfachte Benutzeroberfläche, die es neuen Usern beispielsweise ermöglicht, Netzwerkeinstellungen anzupassen, eine Mähkarte zu erstellen und Zeitpläne zu verwalten. Ren ergänzt: „Unser Ziel ist es demnach nicht, ein Werkzeughersteller zu sein, sondern Anwendern mit Hilfe der Robotik arbeitssparende und intelligente Lösungen zu bieten“.


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