Interoperabilität im Smart Home

Samsung ermöglicht jetzt Matter-Funktionalitäten

28. Oktober 2022, 9:30 Uhr | Diana Künstler
Samsung SmartThings Energie
SmartThings Energy gibt beispielsweise Empfehlungen zur kostensparenden Nutzung der Geräte.
© Samsung

Mit der Matter-Kompatibilität von „SmartThings“ können zukünftig alle Matter-fähigen Geräte über die App direkt gesteuert werden. Hierfür erhalten alle Hubs ein Update, die Android-App wird aktualisiert. NutzerInnen müssen so nicht mehr unterschiedliche Apps verschiedener Gerätehersteller verwenden.

Als einer der Pioniere in der Smart-Home-Industrie war Samsung nach eigener Aussage von Anfang an an der Entwicklung von Matter beteiligt. Anfang dieses Jahres stellte das Unternehmen Fernsehgeräte und Family-Hub-Kühlschränke vor, die bereits die Matter-Controller-Funktionalitäten unterstützen. Damit konnten sowohl mit Samsung Geräten als auch mit Geräten anderer Hersteller erste Erfahrungen in diesem Bereich gesammelt werden. Im Mai 2022 kündigte SmartThings sein Partner-Early-Access-Programm an. Dies war der nächste Schritt zu einem Matter-kompatiblen Ökosystem, das ausgewählten Partnern das Testen des Matter-unterstützenden SmartThings-Hubs und der mobilen Software gewährte.

„Wir wechseln von Basis-Konnektivität in eine beeindruckende Erlebniswelt“, sagte Jaeyeon Jung, Corporate Vice President und Head of SmartThings, Mobile eXperience Business bei Samsung Electronics. „Matter bietet Verbraucher*innen eine große Auswahl und hohe Kompatibilität für das Management ihrer smarten Geräte. Der heutige Tag markiert einen wichtigen Schritt auf dem Weg zur breiten Nutzung von Smart-Home-Anwendungen.“

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Ausbau des Multi-Admin-Supports

SmartThings unterstützt die sogenannte Multi-Admin-Funktion, mit der NutzerInnen ihre Matter-fähigen Geräte über mehrere Plattformen und unterschiedliche Apps hinweg steuern können. So kündigten erst vor kurzem Samsung und Google eine Erweiterung ihrer Partnerschaft an, um den Multi-Admin-Support weiter auszubauen, die Interoperabilität zu stärken. Die offene Plattform von SmartThings biete eines der größten integrierten Ökosysteme, wobei Matter-zertifizierte Produkte von unterschiedlichen Anbietern wie Google Nest, Eve Systems, Nanoleaf und Yale auf den Markt kommen sollen.

Unterstützung für den SmartThings-Matter-Controller ist ab der zweiten und dritten Generation des SmartThings-Hub sowie dem Aeotec Smart Home Hub möglich.  Hierfür erhalten alle SmartThings-Hubs ein Over-the-Air-Update, ebenso wird die SmartThings-Android-App aktualisiert. Alle Hubs werden weiterhin Zigbee-, Z-Wave- und Local-Area-Network-Geräte supporten, einschließlich Wi-Fi und Ethernet. Sie werden Over-the-Network aktualisiert, um Wi-Fi, Ethernet und Thread-basierte Matter-Geräte zu unterstützen.

„Wir wollen in jedem Fall die existierenden Protokolle auch weiterhin supporten und gleichzeitig die Branche beim Übergang in eine Matter-basierte Zukunft unterstützen“, so Mark Tekippe, Vice President of Product bei SmartThings und Vorstandsmitglied der Connectivity Standards Alliance. „SmartThings hat seinen Kund*innen schon immer flexible Konnektivitätsoptionen geboten, darunter Zigbee und Z-Wave. Mit der Unterstützung von Matter und Thread wollen wir sicherstellen, dass SmartThings auch zukünftig ein vielseitigstes Ökosystem für den Aufbau und die Erweiterung des Smart Home bleiben kann.“

Über SmartThings
SmartThings ist Samsungs Technologie wie für ein vernetztes Leben. Die offene Plattform unterstütze bereits Tausende von Geräten von Hunderten von Marken und bietet  EntwicklerInnen, die Konnektivität in einem großen IoT-Ökosystem suchen, viele Möglichkeiten. Derzeit greifen Millionen VerbraucherInnen in mehr als 200 Ländern täglich auf SmartThings-Technologie zu, um über die SmartThings-App und eine Reihe von Samsung Produkten wie Smartphones, Fernsehern und digitalen Geräten automatisierte Services zu erstellen und ihr intelligentes Zuhause zu steuern. SmartThings bietet laut Samsung eine sehr große Auswahl an Protokollen, einschließlich des neuen IoT-Standards Matter. Das 2012 gegründete Unternehmen SmartThings hat seinen Hauptsitz in Mountain View, Kalifornien, und ist Gründungsmitglied der Connectivity Standards Alliance, einer Organisation mit Hunderten von Unternehmen, die offene, globale Standards für das IoT entwickeln, pflegen und bereitstellen.

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