Präsenzmelder

Nie mehr im Dunkeln tappen

17. Mai 2022, 6:40 Uhr | Autor: Dirk Eberlein / Redaktion: Diana Künstler
Besprechungsraum, Licht
© Heinrich Kopp

Präsenzmelder eignen sich für gemeinsam oder öffentlich genutzte Räumlichkeiten wie Büroflure. Und sie helfen unkompliziert, Strom zu sparen. Wie Präsenzmelder funktionieren, welche Vorteile sie haben und was sie von Bewegungsmeldern unterscheidet, erläutert Dirk Eberlein von Heinrich Kopp.

Um effektiv Energie zu sparen und Licht oder Lüftung wirklich nur dann zu nutzen, wenn man sie benötigt, werden gerne Präsenzmelder eingesetzt. Ob in gemeinschaftlich genutzten Sanitärräumen, in Lagern, Fluren oder Kellern – die kleinen und praktischen Geräte sind unverzichtbare Helfer, wenn es darum geht, unnötige Energiekosten zu vermeiden. Denn mit ihrer Hilfe kann die Beleuchtung – abhängig von der Anwesenheit einer Person – intelligent und automatisch geschaltet werden. Wenn die Präsenzmelder zudem noch über einen Akustiksensor verfügen, tappt garantiert niemand mehr im Dunkeln.

Denn wer kennt diese Situation nicht? Man betritt einen öffentlichen Sanitärraum, das Licht schaltet sich automatisch ein, aber zu schnell wieder aus. Doch was, wenn man sich gerade dann in einer Ecke befindet, die vom Präsenzmelder nicht erfasst wird? Man sitzt im Dunkeln. Dafür sind Präsenzmelder mit Akustiksensor beziehungsweise einem eingebauten Mikrofon die geeignete Lösung, denn die Lichtschaltung kann bis zu acht Sekunden ab Ende der Nachlaufzeit akustisch reaktiviert werden. Ein Händeklatschen oder lautes Sprechen ist ausreichend, um etwa von einer Toilettenkabine aus wieder Licht ins Dunkel zu bringen. So kann Energie gespart werden, ohne Abstriche beim Komfort oder der Sicherheit zu machen.

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Verschiedene Ansprüche, vielzählige Modelle

Doch nicht immer müssen es Modelle mit großem Erfassungsbereich und Akustiksensor sein. Denn so unterschiedlich die Bedürfnisse sind, so vielfältig sind die Ausführungen der praktischen Helfer. So reichen für kleinere Keller- oder Technikräume meist Präsenzmelder mit einer Reichweite von zwölf Metern, während lange Flure, weitläufige Lagerhallen oder Großraumbüros eher ein Modell mit 30 Metern Reichweite erfordern.

Hilfreich ist es, wenn sich die Geräte miteinander koppeln beziehungsweise über die Möglichkeit eines Master-Slave-Systems verfügen, denn damit lässt sich der Erfassungsbereich erweitern und vor allem versteckte Winkel und Ecken unkompliziert mit erfassen.

Einfache Handhabung

Dirk Eberlein, Heinrich Kopp
Der Autor, Dirk Eberlein, ist Product Manager bei Heinrich Kopp, einem deutschen Hersteller elektrotechnischer Produkte und Komponenten für den Fach- und Einzelhandel. Das Portfolio beinhaltet vorrangig intelligente, autonome Lösungen für ein effizientes Energiemanagement, darunter auch Präsenz- und Bewegungsmelder.
© Heinrich Kopp

Was sich technisch anspruchsvoll anhört, ist für Anwender im Grunde kein Thema, denn die smarte Technologie steckt komplett im Produkt und bedarf keiner Konfiguration oder gar Programmierung: Mithilfe eines Passiv-Infrarotsensors (PIR) registrieren Präsenzmelder in einem Erfassungs-Winkel von 360 Grad bereits kleinste Bewegungen beim Eintreten einer Person in den Erfassungsbereich. Zusätzlich sorgt eine aktive Lichtmessung dafür, dass die Beleuchtung automatisch ausgeschaltet bleibt, sobald ausreichend Tageslicht vorhanden ist. Wer dennoch gerne die Kontrolle behält oder zusätzliche Einstellungen an der Helligkeit oder Nachlaufzeit vornehmen möchte, kann dies mithilfe einer Infrarot-Fernbedienung tun, die für einige Modelle erhältlich ist.

In der Regel lassen sich Präsenzmelder unkompliziert via Deckeneinbau oder Aufputzmontage anbringen. Wer auf einen kompetenten und professionellen Anbieter setzt, wird die praktischen Stromsparhelfer im Handumdrehen installiert haben und den Komfort einer intelligenten und automatischen Lichtsteuerung genießen können.


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