Schwerpunkte

Erweiterung des Smart-Home-Systems

Mehr Funk-Standards durch herstelleroffenen Dockingbereich

09. September 2021, 15:28 Uhr   |  Antje Müller

Mehr Funk-Standards durch herstelleroffenen Dockingbereich
© Afriso

Zur Integration von Geräten müssen AnwenderInnen häufig unterschiedlichste Funkstandards kombinieren. Das neue Afriso Home Gateway wurde hinsichtlich der Interoperabilität optimiert und soll die Kombination weiterer Funkstandards für mehr Gerätevielfalt in der Gebäudeautomation vereinfachen.

Die Einbindung weiterer Funkstandards bedeutet für Smart-Home-NutzerInnen in der Regel, das Gehäuse öffnen, um die entsprechenden Steckplatinen zu ergänzen. Das neue Gateway „Afriso Home HG 02“ bildet eine alternative Basisstation, über das mehrere Aktoren und Sensoren unterschiedlichster Hersteller und Funkstandards gekoppelt werden können. Ausgestattet ist das Gateway bereits mit den Funkstandards WLAN und EnOcean. Letzteres bildet eine Grundlage für einen größtenteils energieautarken Betrieb der Sensoren im Afriso Smart-Home-System. „Dank der neuen modularen Gerätearchitektur können und werden die Funkstandards sukzessive erweitert. Aktuell können die Anwender die Funkstandards EnOcean, WLAN, Zigbee und Z-Wave nutzen“, erläutert Frank Altmann, Marketingleiter bei Afriso.

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© Afriso

Mit dem herstelleroffenen „Afriso Home“-Gateway können viele smarte Geräte geschaltet und gesteuert werden. Der Dockingbereich verfügt über drei Steckplätze. Diese erlauben die Erweiterung um Zigbee- und Z-Wave-Funkmodule. EnOcean und WLAN sind bereits integriert und insofern ein „Skill“ verfügbar ist, können diese auch über die Sprachsteuerung via Alexa bedient werden.

Das „Afriso Home“ Gateway verfügt über drei Steckplätze im Dockingbereich, die die Erweiterung des Smart-Home-Systems um zusätzliche Funkstandards erlauben. Je Funkstandard werden Module auf den Dockingbereich eingesteckt, sodass die Geräte und Sensoren über das Gateway steuerbar sind. Die „Afriso Home“ App registriert infolge den hinzugefügten Funkstandard und kompatible Sensoren und Aktoren können aktiviert werden. Neben der Einsicht in die Sensor-Verlaufsdaten und dem Schalten von Aktoren können in der App zeitlich einstellbare Wenn-Dann-Verknüpfungen von mehreren Geräten sowie automatische Abläufe festgelegt werden. Darüber hinaus lassen sich die Funk-Cubes des Partnerunternehmens Homee koppeln, um etwa Zutrittslösungen der Hörmann Gruppe und smarte Beschattungsgeräte von Warema anzuschließen.

Der geringe Energiebedarf bei den Sensoren und Aktoren wird in der Modul-Grundausstattung des Afriso Smart-Home-Systems durch EnOcean-Funk realisiert. Denn so müsse nicht mehr daran gedacht werden rechtzeitig die Batterie zu tauschen, um die Funktion zu gewährleisten. „Wir sind überzeugt, dass diese nachhaltige Betriebsweise nicht nur zum Schutz der Umwelt beiträgt, sondern auch die Störanfälligkeit des Systems reduziert“, ergänzt Altmann.

Für den Internetzugang und die Kommunikation mit Routern und mobilen Endgeräten wird die integrierte WLAN-Schnittstelle genutzt. Im Rahmen der Security speichert die neue Schaltzentrale Nutzerdaten und Passwörter lokal und legt sie ohne Cloud-Anbindung direkt auf dem Gateway ab. Ist ein eigenständiges WLAN-Netzwerk aufgebaut, kann HG 02 auch ohne Internetverbindung betrieben werden.

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