Smart-Home-Ökosysteme im Vergleich

Herzstück im Smart Home


Fortsetzung des Artikels von Teil 7

Homee Smart Home

Homee Smart Home
© Homee

Der Hersteller Homee aus Berlin bietet kein eigenes Ökosystem, sondern verfolgt eine andere Strategie. Homee möchte eine möglichst bedienfreundliche, intuitive Smart-Home-Steuerzentrale zur Verfügung stellen, die für alle am Markt erhältlichen Smart-Home-Geräte offen ist und diese flexibel in Smart-Home-Automationen verschaltet. Die Zentrale ist (auch optisch) modular aufgebaut: Das erste Modul ist der „BrainCube“, der über WLAN mit der zugehörigen App kommuniziert. Darauf können per Magnet weitere Funk-Würfel gesetzt werden, die jeweils einen Funkstandard zum Smart-Home-System hinzufügen. Bisher erhältlich sind ZigBee, Z-Wave und EnOcean.

Eine weitere Besonderheit von Homee Smart Home ist die Unterstützung von mehreren Systemrollen, so dass nicht jedes Familienmitglied im Smart Home beliebig „herumpfuschen“ kann. Der Chef-Homee darf konfigurieren, der Homee darf Geräte hinzufügen und der „kleine Homee“ kann das System nur nutzen. Die Sprachassistentin Alexa wird nativ unterstützt. Das bedeutet, dass der Befehl „Alexa, starte Stehlampe“ ausreicht, um eben dies zu veranlassen (statt „Alexa, öffne [Skill] und starte Stehlampe“). Der Stehlampe können sogar mehrere Namen gegeben werden, so dass das System auf verschiedene Sprachbefehle reagiert.

Relevante Anbieter

Homee Smart Home

Basisstation notwendig: Ja/ Homee
Funkstandard: WLAN, ZigBee, Z-Wave, Enocean
Anwendungsbereiche: Sämtliche Smart-Home-Szenarien
Sprachassistenten: Amazon Alexa, Google Assistant
IFTTT kompatibel: Nein

 


  1. Herzstück im Smart Home
  2. EQ-3 Homematic IP
  3. Qivicon/Magenta SmartHome
  4. Innogy SmartHome
  5. Bosch Smart Home
  6. AVM FritzBox Smart Home

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