Smart-Home-Ökosysteme im Vergleich

Herzstück im Smart Home


Fortsetzung des Artikels von Teil 2

Qivicon/Magenta SmartHome

Qivicon/Magenta SmartHome
© Deutsche Telekom

Hinter „Magenta SmartHome“ steckt die Deutsche Telekom. Der Telekommunikationskonzern aus Bonn investiert seit Jahren viel Energie (und Geld) in den Ausbau seines Smart-Home-Systems. Die Magenta-Marke bietet für viele
Einsatzszenarien verschiedene Einsteigersets, die jeweils eine Steuerzentrale namens Qivicon Homebase beinhalten. Die Qivicon Homebase unterstützt gleich vier Funkstandards: Homematic, Homematic IP, ZigBee und DECT ULE. Das macht die Käufer relativ flexibel. Die Einsteigersets können leicht mit Komponenten von Magenta SmartHome oder von Drittherstellern ergänzt werden.

Die Liste der kompatiblen Geräte könnte aufgrund der vier unterstützten Funksprachen der Basisstation besonders lang sein, allerdings können nur die Produkte von Herstellern eingebunden werden, mit denen Qivicon eine Kooperationsvereinbarung laufen hat. Diese scheinbare Einschränkung soll zur Stabilität der Lösung beitragen. Eher ungewöhnlich: Die App zur vollständigen, mobilen Steuerung von Magenta SmartHome ist kostenpflichtig (ab 4,95 Euro monatlich). Selbst wenn man das Abo bezahlt, profitiert man nur als Telekom-Kunde von Features wie Warnungen per SMS. Nutzer anderer Mobilfunkanbieter bekommen im Notfall Pushnachrichten gesendet.

Relevante Anbieter

Magenta SmartHome

Typ: Teiloffenes Smart-Home-System
Basisstation notwendig: Ja/Qivicon Homebase
Funkstandard: Homematic, Homematic IP, ZigBee und DECT ULE
Anwendungsbereiche: Sicherheit, Lichtsteuerung, Heizungssteuerung, Klimaüberwachung
Sprachassistenten: Amazon Alexa, Google Assistant
IFTTT kompatibel: Nein

 


  1. Herzstück im Smart Home
  2. EQ-3 Homematic IP
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