Schwerpunkte

Smart-Home-Ökosysteme im Vergleich

Herzstück im Smart Home

12. Januar 2021, 14:30 Uhr   |  Autor: Folker Lück / Redaktion: Stefan Adelmann

Herzstück im Smart Home
© Norbert Preiß, Smarthouse Pro

Smart-Home-Ökosysteme ermöglichen die automatisierte Steuerung des smarten Zuhauses. Einige Systeme sind gezielt kompatibel mit vielen Produkten anderer Hersteller, andere bieten nur wenige Wahlmöglichkeiten. Schlecht muss aber beides nicht sein.

Sie heißen „Homematic IP“, „Qivicon“, „HomeKit“ oder „Innogy SmartHome“. Welche Lösung „die richtige“ ist, lässt sich nicht pauschal sagen. Bei allen Smart-Home-Systemen kommt es auf die individuellen Prioritäten an. In der Übersicht von Smarthouse Pro fokussieren wir uns deshalb darauf, die Stärken und etwaige Schwachpunkte der einzelnen Systeme zu verdeutlichen. Ganz wichtig: Der Markt der Ökosysteme ist unübersichtlich und weitläufig, weshalb wir uns auf eine Auswahl wichtiger Vertreter konzentrieren, die vor allem auf hohe Interoperabilität abzielen. Das bedeutet nicht, das andere Lösungen weniger attraktiv sind – sie sind nur häufig auf spezielle Anwendungsfälle fokussiert, wie beispielsweise Philips Hue. Andere Lösungen wie Elgato Eve adressieren nur die vergleichsweise kleine Zielgruppe der Apple-Enthusiasten.

Doch wofür benötigt man die Ökosysteme überhaupt? Kurz auf den Punkt gebracht: Alle Smart-Home-Systeme ermöglichen eine automatisierte  Steuerung des smarten Hauses in Abhängigkeit von bestimmten Ereignissen. Sie sind gewissermaßen das „Hirn“ im smarten Haus. Ein Beispiel: Erfasst die Außenkamera eine Person im Garten, schalten sich alle Lichter im Haus an und die Rollläden fahren herunter. Klar: Das soll Schutz vor Einbrechern bieten.

Für die Dienste Google Assistant und Amazon Alexa können solche Automatisierungen sehr einfach mit dem Internetdienst „If This Then That“ (IFTTT) – zu Deutsch „Wenn dies, dann das“ – realisiert werden. Mit IFTTT verknüpft der Anwender einfache Anweisungen miteinander. Ansonsten gibt es für fast jedes smarte Produkt inzwischen eine Smartphone-App.

Nicht zuletzt werden Sprachassistenten zur Steuerung des smarten Zuhauses immer wichtiger. Google Assistant, Siri von Apple und Amazons Alexa gehorchen aufs Wort. Allerdings arbeiten nicht alle Smart-Home-Ökosysteme mit allen Sprachassistenten zusammen. Und wer beispielsweise für das Musik-Streaming Amazon Prime Music bevorzugt, wird seine Musik nicht mit dem Google Assistant steuern können. Personen hingegen, die indes Siri schätzen, sollten Lösungen wählen, die mit Apple HomeKit zusammenarbeiten. So bleibt es am Ende ein echtes Luxus-Problem, nämlich die Qual der Wahl. Berater, Fachhändler und Systemhäuser sollten hier kundig Hilfestellung anbieten, damit aus der Vorfreude kein Frust wird.

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1. Herzstück im Smart Home
2. EQ-3 Homematic IP
3. Qivicon/Magenta SmartHome
4. Innogy SmartHome
5. Bosch Smart Home
6. AVM FritzBox Smart Home
7. Netatmo Smart Home
8. Homee Smart Home

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