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Hand in Hand

04. Dezember 2019, 14:56 Uhr   |  Autorin: Claudia Rayling / Redaktion: Diana Künstler

Hand in Hand
© Dmytro Zinkevych/123rf

Selbstbestimmt im Alter – das wünschen sich viele. Doch inwieweit lässt es sich eigenständig und unabhängig zuhause wohnen, wenn Alter und Krankheit dies nur schwer zulassen? Mit dem "Home Care Robot" will Medisana genau hier ansetzen und Gesundheitsmonitoring und -prävention für zuhause bieten.

„Keine Angst vor Kollege Roboter“ titelten die „Stuttgarter Nachrichten“ Ende vergangenen Jahres als Reaktion auf eine Bosch-Studie zur Künstlichen Intelligenz. Hintergrund: Der Erhebung zufolge würde wohl jeder zweite Deutsche mit einem Roboter zusammenarbeiten – lege man Routineaufgaben zugrunde. Untersuchungsfeld dazu war allerdings die Industrie, genauer gesagt die Fertigung. Doch was, wenn der smarte Kollege fortan Senioren zum Zwecke der Gesundheitsprävention begleiten und gleichzeitig deren Angehörigen als wachsames Auge unterstützen soll?

Mit dem „Home Care Robot Medisana Temi“ will sich Medisana in Kooperation mit der Firma Temi, einem Robotik-Start-up mit Sitz in New York, diesem Thema annehmen. Dass die sogenannte „Silver Society“ von digitalen Services, Robotik und Künstlicher Intelligenz profitieren kann, davon ist man beim Gesundheitsspezialisten überzeugt. So soll der Home Care Robot Gesundheitsmonitoring und -prävention in den eigenen vier Wänden bieten und auf diese Weise Senioren dabei helfen, selbstbestimmt zu leben: Dank der videoorientierten Home-Care-KI ist der Roboter in der Lage, mit seinen Nutzern zu interagieren und sich autonom durch die Wohnung zu navigieren. Dabei lernt der smarte Helfer permanent dazu. Die Bedienung erfolgt entweder via Touchdisplay oder Sprachbefehl und ist dabei intuitiv und selbsterklärend. Der unkomplizierte Zugang zu digitalen Services war für Medisana hierbei entscheidend. So hilft die Steuerung über den Sprachassistenten Alexa insbesondere bei Schwierigkeiten im Alter, wie beispielsweise eingeschränkter Mobilität oder beeinträchtigten motorischen Fähigkeiten. Erwiesenermaßen sinkt mit zunehmendem Alter in vielen Fällen das Sehvermögen. Ein Zittern der Hände, das die Bedienung technischer Geräte erschwert, könnte außerdem hinzukommen. Dank der Mobilität, der selbstlernenden Künstlichen Intelligenz und der simplen Sprachnavigation ist Medisana Temi laut Hersteller stets dort zur Stelle, wo er gebraucht wird.

Weniger Isolation, mehr Sicherheit für Senioren
Die Integration von Amazons Alexa macht es möglich, kompatible Smart-Home-Geräte zu verknüpfen und so das Leben der Senioren weiter zu erleichtern. Ob als intelligenter Lichtschalter, Heiztemperaturregler oder Assistent für die Alarmanlage – der cloudbasierte Alexa Voice Service verfügt mittlerweile über rund 3.000 Skills, die barrierefrei über Sprachbefehle nutzbar sind. Darüber hinaus wird dank der Fähigkeiten, die der Sprachassistent, die Benutzeroberfläche und die Videotelefonie mit sich bringen, gegebenenfalls der Kontakt zu Familie und Freunden vereinfacht.

Home Care Roboter von Medisana
© Medisana

Der Home Care Roboter von Medisana sorgt dank Künstlicher Intelligenz für Sicherheit in den eigenen vier Wänden.

Damit die Gesundheit im Alter nicht zu kurz kommt, erinnert der Home Care Robot an eine regelmäßige Überprüfung von Blutdruck, Blutzucker, Puls oder Sauerstoffsättigung, sodass bei abweichenden Werten sofort entsprechende Maßnahmen eingeleitet werden könnten. Die im Roboter integrierte „VitaDock+“-App ist kompatibel mit allen „Medisana Connect“-Geräten, erfasst alle gemessenen Werte und zeigt an, wenn diese in einem kritischen Bereich liegen. Auf Wunsch können die erfassten Daten direkt an den Hausarzt oder auch an Angehörige weitergeleitet werden.

Im Notfall kann auch der Senior selbst via Sprachbefehl oder Touch Control Verwandte benachrichtigen. Im kommenden Jahr soll in diesem Bereich eine weitere Funktionalität hinzukommen: Ist niemand erreichbar, leitet der Medisana Temi den Notruf an einen Notfall-Manager weiter. Informationen zu Standort und die nötigen Gesundheitsdaten gehen in diesem Fall direkt an die Einsatzkräfte. Doch auch Verwandte können selbst aktiv werden und auf den Home Care Robot zugreifen: Bis zu vier autorisierte Personen sind so in der Lage, über die Videofunktion nach dem Rechten zu sehen und den Roboter durch die Wohnung zu navigieren.

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1. Hand in Hand
2. "KI als nächste Gesundheitsplattform"

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