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Energetische Sanierungen

Förderung für smarte Thermostate

12. März 2020, 08:47 Uhr   |  Cornelia Meier

Förderung für smarte Thermostate
© Tado

Die Bundesregierung unterstützt Hauseigentümer seit Anfang des Jahres dabei, ihr Zuhause mit smarten Thermostaten und anderen Maßnahmen energieeffizienter zu machen. Voraussetzung ist, dass die Immobilie selbst bewohnt wird und die Sanierungsmaßnahmen von einem Fachbetrieb vorgenommen werden.

Im Einkommensteuergesetz (§ 35c) sind vernetzte Thermostate als “digitale Systeme(n) zur energetischen Betriebs- und Verbrauchsoptimierung” aufgeführt. Zudem werden auch weitere energiesparende Maßnahmen, wie die Wärmedämmung von Wänden, die Fenstererneuerung oder die Erneuerung der Heizungsanlage unterstützt.

Das angepasste Steuerrecht setzt einen ersten Teil des deutschen Klimapakets um. Damit legt die Politik auch einen Fokus auf smarte Thermostate als kosteneffektive Alternative zum Energiesparen. Im Gegensatz zu üblichen Maßnahmen der energetischen Sanierung, wie einer Fassadendämmung, benötigt eine intelligente Heizungssteuerung keine hohe Anfangsinvestition, soll bis zu 31 Prozent Energiekosten einsparen und rechnet sich so bereits ein bis zwei Jahren. Regelungen wie die von Tado drehen selbstständig die Heizung herunter, wenn der Letzte das Zuhause verlässt, und heizen auf, bevor der Erste wieder nach Hause kommt. Gleichzeitig reagieren die Systeme auf offene Fenster und passt sich an das Wetter an.

In der Bundesregierung werden energetische Sanierung und deren Förderungen seit Jahren heiß diskutiert. Das geplante Gebäudeenergiegesetz (GEG) wird bereits seit 2017 verhandelt und soll nun verabschiedet werden. Aber schon jetzt stehen dem Bundesbürger vielfältige Förderungen für die energetische Sanierung und Modernisierung des Eigenheims zur Verfügung. Dazu gehören zum Beispiel Kredite und Zuschüsse über die Förderbank KfW oder die “Austauschprämie” für alte Heizungen durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa). Das neue Steuergesetz ist eine weitere Möglichkeit für Eigenheimbesitzer, beim Energiesparen Unterstützung zu erhalten.

“Wir sind froh, dass die beharrlichen Forderungen der Klimaaktivisten erste Früchte zeigen und die Politik dabei auf smarte Thermostate setzt. Um den Energieverbrauch wirklich deutlich und langfristig zu senken, müssen intelligente Thermostate jedoch in weitere gesetzliche Fördermaßnahmen aufgenommen werden. Denn am nachhaltigsten ist es, wenn Energie gar nicht erst verbraucht wird”, sagt Christian Deilmann, Mitgründer und CPO von Tado.

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