Schwerpunkte

Wearable Computing

Fashion meets Function

13. Oktober 2020, 08:23 Uhr   |  Lukas Steiglechner

Fashion meets Function
© H&M

Moderiese H&M geht den Weg in Richtung intelligente Kleidung. Die "Wearable Love"-Jeansjacke hat eine unscheinbare runde Technologiekomponente verbaut.

Wearables rufen Bilder einer Smartwatch oder eines Fitness-Trackers hervor. Doch neben den tragbaren Computing-Möglichkeiten entwickelt sich auch der Bereich der Smart Fashion. Kleidung in Verbindung mit Technik bietet immer spannendere Möglichkeiten für die intelligente Vernetzung und Steuerung.

Zukunft der Consumer Technology – 2019, Bitkom
© Zukunft der Consumer Technology – 2019, Bitkom e. V.

Der Trend unter den Verbrauchern bewegt sich immer weiter hin zu einer regelmäßigen Nutzung von Smartwatches. So hat im Jahr 2019 mehr als jeder dritte Deutsche zumindest gelegentlich privat eine Smartwatch genutzt, was einer Versechsfachung seit dem Jahr 2015 entspricht. Im Vergleich haben im Jahr 2019 nur 29 Prozent der befragten Anwender einen Fitnesstracker gelegentlich genutzt. Dabei hat jeder dritte Nutzer sein Smartphone schon einmal mit einer Smartwatch verbunden.

Tragbare Computersysteme, auch Wearables genannt, erfreuen sich eines starken Aufwärtstrends. So haben im Jahr 2019, laut der Studie “Zukunft der Consumer Technology – 2019” des Digitalverbands Bitkom, 36 Prozent der Verbraucher in Deutschland gelegentlich privat eine Smartwatch genutzt. Im Jahr 2015 waren es nur sechs Prozent der Verbraucher. Innerhalb von vier Jahren hat sich die Nutzerzahl also versechsfacht. Eine Smartwatch, also eine intelligente Armbanduhr mit diversen Funktionalitäten, ist ein Kleidungsstück – in diesem Fall ein Accessoire –, das mit Technik ausgestattet ist. Dabei ist Kleidung, die technologische Aspekte mit sich bringt, nicht mehr nur eine Zukunftsidee, sondern bereits fester Bestandteil aktueller Mode.

Modehersteller müssen Smart Fashion allerdings von mehreren Seiten betrachten, denn das Verständnis von vernetzter oder mit Technologie verarbeiteter Kleidung ist ebenso vielschichtig wie die Modewelt selbst. Dabei lässt sich unterscheiden, ob die Kleidung technisch erweitert oder ob sie direkt aus intelligentem Material produziert wurde.

Auch bei den sogenannten Wearables muss man differenzieren. Es gibt zum einen die klassischen Wearables, die als Wearable Computing klassifiziert werden. Hierunter fallen Devices wie Smartwatches und Fitness-Tracker. Eine andere Art ist die Wearable Technology oder auch Fashion Technology. Hier rücken intelligente Devices in den Vordergrund, die Nutzer am Körper tragen und unter anderem mit automatisierter Sensorik arbeiten. Doch stellt sich bei all diesen Kleidungsstücken, Accessoires und Devices stets die Frage: Ist das auch wirklich smart?

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1. Fashion meets Function
2. Unterwegs mit dem leuchtenden LED-Kleid…
3. Kleidungsfarbe via App ändern
4. Das Smartphone über die Jacke steuern
5. Accessoires gespickt mit Technik

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