Schwerpunkte

Sensirion SCD4x siebenmal kleiner

CO2-Sensoren mit kleinem Footprint

05. Mai 2021, 10:17 Uhr   |  Antje Müller

CO2-Sensoren mit kleinem Footprint
© Sensirion

Nachdem sich der Hersteller digitaler Mikrosensoren und -systeme verstärkt auf die Miniaturisierung konzentriert hatte, kommt die Sensor-Serie SCD4x in einer siebenmal kleineren Variante in das Vertriebsnetz. Kosten- und platzsparend soll die neue Generation auch mit mehr Performance punkten.

Die Bedeutung der Luftqualität in Innenräumen rückt Mess-Sensorik in den Fokus, die die Temperatur, Feuchtigkeit und CO2-Werte als Indikator für einen reduzierten Luftaustausch überprüft. Gegenüber seine Vorgänger misst die neue Sensirion-Reihe CO2-Konzentrationen jetzt als sieben mal kleinere Variante. Dabei verbindet der Hersteller die integrierte Feuchte- und Temperatur-Sensorik mit einer höheren Messgenauigkeit und zusätzlichen Funktionen für einen energieeffizienteren Einsatz. „Die aktuelle Pandemie hat uns gezeigt, wie wichtig die Luftqualität in Innenräumen ist", sagt Marco Gysel, Produktmanager CO2-Sensoren bei Sensirion. Durch seine geringe Grösse, einer hohen Kosteneffizienz und einfachen Montage mache der "SCD4x" die CO2-Messung für eine Reihe von neuen Geräten und Anwendungen zugänglich. "Dies kann dabei helfen, die Pandemie einzudämmen und unser Wohlbefinden zu steigern“, so Gysel.

Intelligentes Lüftungssystem

Die Serie besteht aus den CO2-Sensoren "SCD40" und "SCD41", die beide auf dem photoakustischen Messprinzip der "PASens"- und "CMOSens"-Technologie von Sensirion basieren. In Kombination einer kleinen Sensorgrößte bewegt sich die Genauigkeit beim "SCD41" bei ±(40 ppm + 5 % vom Messwert) innerhalb von 400–5000 ppm, während der "SCD40" eine Genauigkeit von ±(50 ppm + 5 % vom Messwert) bei 400–2000 ppm aufweist. Die Serie deckt einen Versorgungsspannungsbereich von 2.4 bis 5.5 V ab und verhält sich, laut Hersteller, robust gegenüber externen Belastungen. Der Mikrosensor-Anbieter setzt dazu auf SMD-Kompatibilität und kleineren Footprint durch eine kosten- und platzsparende Integration. Hierfür sind mit dem "Low-Power-Modus" Einstellungsmöglichkeiten zum effizienterem Stromverbrauch integriert sowie Signalausgänge für Feuchte und Temperatur.

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