IGT-Trendstudie

So sieht das Bürogebäude der Zukunft aus

11. Januar 2021, 13:50 Uhr | Antje Müller

Fortsetzung des Artikels von Teil 1

Die Top 12 der Mehrwertdienste

Zusammen mit ihrem energieeffizienteren Betrieb und der erhöhten Ausfallreduktion steigern viele Anwendungsfälle auch die Attraktivität des Arbeitsplatzes. Aber welche sinnvollen Mehrwertdienste lassen sich umsetzen? Die Untersuchung kommt zu dem Ergebnis, dass zwölf der 85 Thesen schon jetzt umsetzbar sind, da ihre Umsetzung mit einer geringen Komplexität verbunden ist. Hierunter zählen insbesondere Dienste in modernen Bürogebäuden, die der Optimierung des Energieverbrauchs in unbewohnten Räumen dienen oder Mitarbeiter am Standort auf ein bevorstehendes Event hinweisen. Wichtiger werden auch Dienste zur Gebäudenavigation, zur Erfassung defekter Bürogegenstände oder Anwesenheitserfassungssysteme.

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Die wesentlichen Trends lassen sich bereits durch verfügbare Sensoren und Aktoren wie Schalt-, Dimmaktoren oder Stellantriebe umsetzen. „Dort wo neuartige Komponenten sinnvoll sind, betrifft das in erster Linie die Sensoren“, stellt Krödel klar. „Hier sind beispielsweise Aktivitätssensoren zu nennen, die deutlich mehr Informationen zur Anwesenheit/Aktivität von Personen erfassen als reine Präsenzsensoren.“ Auch sei es sinnvoll, möglichst viele Sensorfunktionen in einem Gerät zu integrieren. „Das heißt, es verstärkt sich der Trend zu Multisensoren, anstelle von jeweils einem eigenen Sensor für zum Beispiel Temperatur oder Licht.“ Für positionsabhängige Dienste wie zum Beispiel der Indoor-Navigation sollten in Gebäuden wiedeum flächendeckend Beacon-Sender installieren werden, die idealerweise bereits in Leuchten integriert sind.

IGT
Top 12 der Mehrwertdienste für Smart Buildings aus der IGT-Trendstudie.
© IGT

Zur Studie

Die insgesamt 85 Thesen der IGT-Trendstudie "Bürogebäude der Zukunft" basieren auf einer Akzeptanzbefragung unter Arbeitnehmern ohne spezifische fachliche Selektion. Für den auf der IGT-Website bereitgestellten Auszug wurden die 20 entscheidendsten Trends für Smart Buildings ausgewählt und im Rahmen einer Nutzeranalyse überprüft. Konkrete Aussagen zum Mehrwert wurden mit dem jeweiligen Umsetzungsaufwand des Dienstes verknüpft. Dem berechneten Mehrwert liegen unter anderem Bewertungen zugrunde, wie intensiv die jeweiligen Dienste einen Beitrag zu Aspekten wie Komfort, Sicherheit, Energieeffizienz, Nachhaltigkeit oder bedarfsgerechte Flächenauslastung leisten können.


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