Eröffnung

ITK Engineering und Bosch Engineering mit neuem Campus

13. Juli 2022, 11:26 Uhr | Sabine Narloch
ITK Engineering Bosch Engineering Campus Holzkirchen
© ITK Engineering

Elektromobilität, automatisiertes Fahren, Industrie 4.0 sowie Bahn- und Medizintechnik: Das sind die Themen, die im nun eröffneten Entwicklungscampus von ITK Engineering und Bosch Engineering im Mittelpunkt stehen sollen.

Am 12. Juli wurde der Entwicklungscampus Holzkirchen im Münchner Süden eröffnet. Sowohl für Bosch Engineering als auch die Bosch-Tochter ITK Engineering ist es laut Unternehmensangaben der jeweils zweitgrößte deutsche Standort nach den beiden Hauptsitzen in Rülzheim beziehungsweise Abstatt.

17.000 Quadratmeter Büro- und Laborflächen bietet das vierstöckige Gebäude. „Wir freuen uns sehr, dass wir den Bau erfolgreich abschließen konnten und derzeit rund 500 Mitarbeitenden ein hochmodernes, attraktives neues Arbeitsgebäude bieten können“, sagt Standortleiter Jens Hofmann. Mittelfristig sollen rund 900 Mitarbeitende darin Platz finden. 

Als entscheidendes Element des Campus-Gedanken wird von den Bauherren die Vernetzung des Standorts mit der Außenwelt gesehen. „Wir wollen einen Ort der Begegnung und des Zusammenarbeitens schaffen – für Bosch Engineering, ITK Engineering sowie unsere unterschiedlichen externen Partner“, erklärt Hofmann. So werden künftig beispielsweise Veranstaltungen wie Netzwerktreffen mit anderen Unternehmen stattfinden. Auch die Öffentlichkeit soll im Rahmen von Standortbesuchen Teil des Campus werden.

Neben dem Gebäude bietet ein Parkhaus rund 800 Fahrzeugen sowie rund 150 Fahrrädern Platz. Dort befinden sich auch bereits 50 Ladepunkte für Elektrofahrzeuge und E-Bikes.

Fokus auf Energieeffizienz

Zur Energieerzeugung werden laut Unternehmensangaben die Dachflächen des Neubaus und des Parkhauses mit einer Photovoltaikanlage mit einer Leistung von rund 550 Kilowatt-Peak belegt. Der ganzjährige Bedarf an Kälte für Laboreinrichtungen und Prüfstände soll über Wärmepumpen gedeckt werden; deren Abwärme solle nicht verloren gehen, sondern an das Heizungssystem zur Gebäude- und Warmwassererwärmung abgegeben werden. Die Prognose der Bauherren ist es, dass sich so rund 650 Megawattstunde Gasbezug beziehungsweise 120 Tonnen CO2 pro Jahr einsparen lassen.

Die dort Arbeitenden werden sich Themen wie Elektromobilität, automatisiertes Fahren, Industrie 4.0 sowie Bahn- und Medizintechnik widmen. „Alle am Standort angesiedelten Themen sind stark wachsende und zukunftsträchtige Felder, weshalb wir mit der Erweiterung langfristig in die Innovationskraft und Zukunft des Unternehmens investieren“, so Johannes-Jörg Rüger, Vorsitzender der Geschäftsführung, bei Bosch Engineering.

Bereits seit rund 20 Jahren ist Bosch Engineering mit einem Standort in Holzkirchen angesiedelt und seit 2015 im Gewerbegebiet Nord ansässig. Auch die Mitarbeitenden von ITK Engineering sind bereits in München; 2002 rief das Technologieunternehmen seinen Standort in München-Pasing ins Leben; zuletzt beschäftigte ITK Engineering rund 200 Angestellte in Martinsried bei München, die nun nach Holzkirchen umziehen sollen.

Zuerst erschinen auf funkschau.de

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