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Hightech-Licht für die Bergischen Löwen

13. Dezember 2019, 10:18 Uhr   |  Stefanie Heyduck

Hightech-Licht für die Bergischen Löwen
© NORKA/Günther Fotodesign

Die Rückkehr des Bergischen Handball Clubs in die Bundesliga erforderte ein technisches Update der Unihalle Wuppertal.

Die Unihalle Wuppertal wurde von den Herstellern Norka und Norka Automation mit einer intelligenten Lichtlösung ausgestattet. Die unterschiedlichen Veranstaltungen lassen sich nun bedarfsgerecht beleuchten.

Das flimmerfreie Licht ist HDTV-tauglich, und die lange Lebensdauer der LEDs reduziert die Wartungskosten gegen Null.

Seit 20 Jahren sind in der Unihalle Wuppertal Sport und Kultur gleichermaßen zuhause. Eben noch Trainingsstätte für die Studenten der Bergischen Universität Wuppertal, kann die Halle quasi über Nacht zur stimmungsvollen Kulisse für ein Konzert, zum Messeplatz oder zum spannungsgeladenen Austragungsort eines Handball-Bundesliga-Spiels werden. Insbesondere für besagte Handballspiele hat die Halle kürzlich ein technisches Upgrade erhalten.
Nach der Rückkehr des Bergischen Handball-Clubs 06 aus der zweiten in die erste Bundesliga waren einige Anpassungen notwendig, damit die Heimspielstätte der Löwen die Vorschriften der Deutschen Handball-Liga erfüllt. Neben neuen Ballfangnetzen, Tribünen für die Kameras und schnellem Internet für die Journalisten wurde auch eine LED-Beleuchtungsanlage mit intelligenter Steuerung implementiert.

Technologiesprung steigert Effizienz und Qualität
Die Bestandslösung in der größten Mehrzweck-Veranstaltungshalle im Bergischen Land arbeitete noch mit Quecksilberdampflampen, also einem Lampentyp, der innerhalb der Europäischen Union nicht mehr in Verkehr gebracht werden darf und für den somit auch kein Ersatz mehr beschafft werden konnte. Vor diesem Hintergrund fiel die Entscheidung, die Halle auf moderne LED-Leuchten umzurüsten. Neben erheblichen Energieeinsparungen sollte durch die modernen Lichtquellen auch die Lichtqualität gesteigert werden. Erfüllt werden sollten diese Erwartungen mit Leuchten aus dem NORKA-Portfolio. Für die Hallen- und Spielfeldbeleuchtung kommen 130 CENTAURUS-Strahler zum Einsatz, die mit LED-Arrays bestückt sind, sowie LONDON LED- und DUBLIN LED-Leuchten, die mit LED-Stripes ausgestattet sind.
Mit den LED-Leuchten lassen sich nach Herstellerangaben bei deutlich niedrigerer Anschlussleistung höhere Beleuchtungsstärken erzielen. Das freut die Betreiber der Unihalle, die Stadt Wuppertal und das Land NRW, denn so können sie im Betrieb Kosten von bis zu 240 €/h bei der Beleuchtungsenergie sparen. Das neue Beleuchtungssystem erfüllt im Zusammenspiel mit der nutzungsgerechten Steuer- und Regelungstechnik zudem sämtliche Förderbedingungen gemäß der nationalen Klimaschutzinitiative – Klimaschutzprojekte im kommunalen Umfeld (Kommunalrichtlinie), die kommunale Bauherren mit 25% Förderquote unterstützt.
Entscheidend war die Erhöhung der Beleuchtungsstärken auf dem Spielfeld, um die Vorgaben der Deutschen Handball-Liga für Bundesliga-Spielstätten zu erfüllen. Statt der bisherigen mittleren Beleuchtungsstärke von ca. 950 Lux in 1,50 Meter Höhe über dem Spielfeld werden jetzt die vorgegebenen 1.700 Lux erreicht und es gibt sogar noch Reserven. Aber es ist nicht nur heller geworden, die neuen Leuchten sind außerdem von Haus aus entblendet und das Licht auf dem Spielfeld wird gleichmäßiger verteilt. Von der neuen Lichtqualität profitieren nicht nur die Aktiven bei Sportevents, sie schlägt sich bei allen Veranstaltungsformaten in einer wesentlich besseren Raumwahrnehmung nieder. Die guten Sehbedingungen erleichtern außerdem die Orientierung auf den Tribünen und Treppen und sorgen für mehr Trittsicherheit auf den Stufen und in den Gängen.

Handball-Torwart
© NORKA/Günther Fotodesign

Die neue Lichtlösung musste hinsichtlich Beleuchtungsstärke und Gleichmäßigkeit die Vorgaben der Deutschen Handball-Liga für Bundesliga-Spielstätten erfüllen.

Enge Vorgaben souverän bedient
Voraussetzung für dafür war neben neuen Leuchten eine detaillierte Lichtplanung. »Es gab einige bauseitige Restriktionen«, erläutert Vanessa Weisbrod, die das Projekt bei NORKA betreut hat. »Die sensible Statik des Hallendachs verbot, das Gewicht der Bestandsleuchten zu überschreiten. Zudem mussten wir die Montageorte der alten Leuchten weiter nutzen.« Man entschloss sich, die LED-Leuchten an neuen, statisch geprüften Traversen abzupendeln. Die Lichtaustrittsebene liegt dabei stets unterhalb der Trägerkonstruktion des Daches und der Installationen für die Bühnentechnik, was Verschattungen zuverlässig vermeidet.
Die drei unterschiedlichen Typen der verzinkten, ballwurfsicheren Traversen nehmen im Bereich über dem Spielfeld Kombinationen von zwei bis vier CENTAURUS 230N-Strahlern auf. Allein eine dieser tiefstrahlenden Leuchten mit Prismenscheibe zur rotationssymmetrischen Entblendung und mit ballwurfsicherem Aluminiumgehäuse liefert 41.640 Lumen Lichtstrom.
Die Zuschauertribünen und Ränge erhalten ihr Licht aus den CENTAURUS 230N-Strahlern, den DUBLIN LED- und den LONDON LED-Leuchten, die an den Traversen oder direkt an den Dachträgern befestigt wurden. Sowohl die DUBLIN LED- als auch die LONDON LED-Leuchten werden hier mit einer raumstrahlenden Optik eingesetzt. Sie haben ein eloxiertes Aluminium-Gehäuse mit 1,50 m Länge und 18,5 cm Breite und sind ebenfalls ballwurfsicher ausgeführt.

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2. Vielseitige Beleuchtungsoptionen für die Multifunktionshalle

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