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Globaler Markt wächst

07. Juli 2021, 13:29 Uhr   |  Antje Müller

Globaler Markt wächst
© GfK

Trotz wirtschaftlicher Einbrüche hatte die Corona-Pandemie 2020 keinen weitreichenden negativen Einfluss auf den weltweiten Gesamtmarkt für Home-Electronics-Produkte. Das betrifft Segmente wie die Telekommunikation und Unterhaltungselektronik, aber auch Foto, IT und Elektro-Hausgeräte.

Laut Angaben der GfK sind KonsumentInnen auch weltweit bereit weiterhin in Produkte aus den Bereichen Consumer Electronics und Home Appliances zu investieren. Nach einem geringen Rückgang von 2,4 Prozent im Jahr 2019 konnte der weltweite Umsatz im vergangenen Jahr um 0,8 Prozent zulegen, wie das GfK bekannt gab. Die positive Entwicklung für die Elektro-Branche unterstreicht Tendenzen aus dem Frühjahr. „Die im Frühjahr vorgestellten lokalen Zahlen hatten bereits gezeigt, dass sich die Branche robust gegenüber den Corona-bedingten allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklungen aufstellt und in der Krise sogar wachsen kann. Die nun vorliegenden globalen Zahlen zeigen einmal mehr, dass Entwicklungen immer mehr in einem weltweiten Zusammenhang stehen. Die Frage ist damit nicht, ob sich eine Entwicklung aus einem Teil der Welt auch in einem anderen Teil niederschlägt, sondern nur noch in welchem Ausmaß“, sagt Dr. Sara Warneke, Geschäftsführerin der gfu Consumer & Home Electronics GmbH.

Globaler Aufwind der Elektro-Geräte – groß wie klein

Zwar verlief die Marktentwicklung durchwachsen und zeigte Rückgänge des globalen Marktes für einzelne Segmente wie den Telekommunikationsprodukten (-6 %) und der Unterhaltungselektronik (-3 %). Allerdings wuchs der Umsatz im Bereich der Elektro-Großgeräte um weiße Ware wie Kühlschränke und Waschmaschinen um fünf Prozent. Noch stärker zeigt sich dieser Aufwind mit 15 Prozent im Bereich der Elektro-Kleingeräte, rund um Küchengeräte, Gesundheits- und Haarpflege-Produkte sowie Staubsauger. Die flächendeckende Ausweitung des Homeoffice schlägt sich in den Produktkategorien IT und technische Büroprodukte nieder, welche mit 22 Prozent am stärksten gewachsen sind.

Asien/Pazifik weiterhin dominant

Unter regionalen Gesichtspunkten stieg der Umsatz 2020 um zwölf Prozent auf 343 Milliarden US-Dollar. Im Vergleich dazu zeigt sich die Entwicklung aus Nordamerika mit drei Prozent auf 262 Milliarden US-Dollar deutlich moderater. Dahinter folgen Lateinamerika mit einem leichten Rückgang um drei Prozent auf 78 Milliarden Dollar sowie der Mittlerer Osten und Afrika mit einem Plus von zwei Prozent auf 74 Milliarden Dollar. Mit nur leichten Rückgängen um ein Prozent auf 503 Milliarden bleibt der Markt in der Region Asien/Pazifik weiter dominant.

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