Umsetzung von Human Centric Lighting

Gebäudeprodukte von Siemens erhalten DALI-2-Zertifizierung

14. Dezember 2021, 13:23 Uhr | Diana Künstler
Human Centric Lighting, Office
© Siemens

DALI-2 soll die Interoperabilität und Steuerung von kommunikativen Leuchten erleichtern. Mit den neu zertifizierten Siemens-Produkten sollen nun moderne Human-Centric-Lighting-Anwendungen (HCL) auch in herstellerübergreifenden Umgebungen umgesetzt werden können.

Die Gebäudeprodukte KNX/DALI-Gateway N 141 und Schalt-/Dimmaktor 2x DALI Broadcast N 525D11 sowie die Raumautomationsstation Desigo PXC3 von Siemens Smart Infrastructure sind jetzt nach dem neuen Kommunikationsprotokollstandard DALI-2 zertifiziert.

DALI-2 ist eine Aktualisierung des ursprünglichen DALI-Protokolls (Digital Addressable Lighting Interface) und erleichtert die Interoperabilität und Steuerung von kommunikativen Leuchten. Mit den neu zertifizierten Siemens-Produkten können moderne Human-Centric-Lighting-Anwendungen (HCL) auch in herstellerübergreifenden Umgebungen umgesetzt werden, mit dem Ziel, Konzentration, Produktivität und Wohlbefinden der Gebäudenutzer zu steigern. Überdies lassen sich solche Beleuchtungsanwendungen nahtlos in ganzheitliche Gebäudeautomationssysteme von Siemens integrieren, die Heizung, Lüftung, Klimatisierung und Beschattung kombinieren. Kunden können nach Aussage von Siemens je nach ihren individuellen Installationsanforderungen zwischen Lösungen auf Basis von Desigo (BACnet) oder KNX wählen.

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„Tunable White“-Funktionalität simuliert natürliches Tageslicht

Dynamische Farbtemperaturen schaffen eine angenehme Raumatmosphäre und tragen zum Wohlbefinden der Gebäudenutzer bei. Das HCL-Konzept für Innenräume verfolgt dieses Ziel, indem es zum richtigen Zeitpunkt die richtige Farbtemperatur und Helligkeit vorgibt. Entsprechend dieses Ansatzes bieten die KNX-Gebäudeautomationsprodukte von Siemens dank der Tunable-White-Funktionalität eine stufenlose Steuerung der Farbtemperatur. Dies ermögliche laut Hersteller die Einstellung beliebiger Farbtemperaturen – von Warm- bis Kaltweiß – und die einfache Implementierung von Tageslichtsimulationen. Aus technischer Sicht wird die Farbtemperatur des von den Leuchten abgegebenen Lichts von circa 2700 K morgens auf etwa 6500 K mittags eingestellt und abends wieder auf 2700 K reduziert. Durch Verringerung des Blauanteils des Lichts am Abend könne sich der Körper optimal auf die kommende Nacht einstellen.


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