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Smart Home 2020

Das vernetzte Zuhause ist kein Traum mehr

01. September 2020, 11:08 Uhr   |  Antje Müller

Das vernetzte Zuhause ist kein Traum mehr
© 123RF/Tero Vesalainen

Ob Staubsaugerroboter, intelligente Heizkörper oder vernetzte Sicherheitssysteme – die Menschen in Deutschland wohnen im Jahr 2020 so smart wie noch nie.

Fast 4 von 10 Verbrauchern (37 Prozent) nutzen Smart-Home-Anwendungen – das sind sechs Prozentpunkte mehr als 2019 (31 Prozent) und elf Prozentpunkte mehr als 2018 (26 Prozent). Jeder Zweite (49 Prozent) würde in seinen eigenen vier Wänden zudem am liebsten alle technischen Geräte miteinander vernetzen und digital steuern. Das sind die Ergebnisse im Auftrag des Digitalverbands Bitkom zu Smart Home 2020. „Das Zuhause der Zukunft ist smart. Dabei geht es nicht mehr nur um eine Lampe, die per App gesteuert wird, oder um einen Rasenmäher, der autonom das Gras kurz hält – es geht um die durchgängige Vernetzung der Geräte untereinander und ihre Steuerung über eine gemeinsame Plattform“, sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder.

Die Offenheit der Verbraucher für Smart-Home-Lösungen ist groß – und viele können sich vorstellen, sie auch in sehr persönlichen Bereichen einzusetzen. Fast drei Viertel (72 %) würden sich freuen, wenn das Zuhause beim Aufstehen automatisch den Kaffee zubereitet und fast die Hälfte (48 %) würde sich einen Backofen anschaffen, der lernt, wie kross die Bewohner ihren Braten mögen. Auch für das Erkennen und automatischen Hineinlassen von Paketboten oder Handwerker besteht Interesse (27 %), wenn niemand anwesend ist. Einige könnte sich sogar vorstellen, Kinder oder ältere Menschen von einem intelligenten Zuhause betreuen zu lassen, das sie zum Beispiel unterhält, ihnen Essen zubereitet oder sicherstellt, dass sie sich nicht verletzen (12 %). „Das Smart Home ist keine Science-Fiction: Smart-Home-Lösungen können das Leben schon jetzt komfortabler, sicherer und vor allem klimafreundlicher machen“, betont Rohleder.

Bitkom
© Bitkom

Laut den Ergebnissen einer Smart-Home-Studie setzt jeder Vierte setzt auf eine smarte Beleuchtung.

Direkt nach der smarten Leuchte folgen Heizung und Alarmanlage

Intelligente Lampen und Leuchten, die von jedem vierten Bundesbürger (23 %) genutzt werden, sind die meist verwendeten Smart-Home-Lösungen. 15 Prozent nutzen intelligente Heizkörperthermostate, 13 Prozent verwenden smarte Steckdosen. Auch im Bereich Sicherheit sind digitale Technologien beliebt: So besitzen 18 Prozent der Befragten eine intelligente Alarmanlage und 16 Prozent ein intelligentes System zur Videoüberwachung. Die übrigen Bereiche des Hauses und der Garten werden dabei mitbedacht: 11 Prozent lassen ihre Rollläden automatisch öffnen und schließen, 9 Prozent besitzen einen Staubsaugerroboter, 8 Prozent smarte Gartengeräte wie autonome Rasenmäher oder digital gesteuerte Rasensprenger.

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1. Das vernetzte Zuhause ist kein Traum mehr
2. Komfort, Sicherheit und Energieeffizienz zählen zu den Hauptgründen
3. Wenn Smart Home, dann per Sprachbefehl

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