Niederberger-Guppe

Verschmutzte Photovoltaikanlagen rechnen sich nicht

20. März 2014, 13:21 Uhr | Ekkehard Scholz
Anlagenbesitzer sollten regelmäßig eine professionelle Photovoltaikreinigung durchführen lassen.
Anlagenbesitzer sollten regelmäßig eine professionelle Photovoltaikreinigung durchführen lassen.
© Marina Lohbach/Fotolia.com

Um langfristig Kosten zu sparen, produzieren immer mehr Immobilienbesitzer ihren Strom einfach selbst. Solarpanels machen es möglich. Auf dem Dach installiert, wandeln sie Sonnenstrahlen in kostbare Energie um. »Allerdings sind die Installationen auch der Witterung ausgesetzt und verschmutzen recht schnell. ...

Im Laufe der Zeit setzen sich unter anderem Stäube, Abgase, Moose, Flechten und Vogelkot ab», erklärt Peter Hollmann, Betriebsleiter der Niederberger Gruppe am Standort Berlin. Anlagenbetreiber, die darauf setzen, dass der Regen den Schmutz schon hinreichend entfernt, liegen mit ihrer Annahme oft falsch. Der vermeintliche Selbstreinigungseffekt der Solarpanels entpuppt sich in vielen Fällen als Marketinggag. Und das hat Folgen: Denn schon die herkömmliche, jährliche Verschmutzung kann die Leistung von Solarpanels um bis zu 30 Prozent mindern. Damit verlängert sich der Zeitraum beträchtlich, in dem sich die in die Anlage getätigte Investition amortisiert. »Anlagenbesitzer sollten daher regelmäßig eine Photovoltaikreinigung durchführen lassen. Da die empfindlichen Solarmodule durch die Wahl falscher Reinigungstechniken und -mittel jedoch Schaden nehmen können, sollte dabei auf spezialisierte Dienstleister zurückgegriffen werden«, empfiehlt Peter Hollmann. Infrastrukturelle Gebäudedienstleister wie die bundesweit tätige Niederberger Gruppe bieten angesichts der starken Verbreitung von Solaranlagen und der damit verbundenen hohen Nachfrage die Photovoltaikreinigung bereits standardmäßig an. Sie setzen neben speziellem Gerät und umweltverträglichen Reinigungsmitteln vor allem auf speziell geschultes Personal.

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