Solarschmiede

Thermografieverfahren für Solarstromanlagen

29. August 2013, 11:58 Uhr | Pamela Schröder
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Die Engineering-Abteilung der Münchner Solarschmiede hat neue Thermografiedienstleistungen für Solaranlagenbetreiber entwickelt.

Für Besitzer von Aufdachanlagen im In- und Ausland bietet das Unternehmen künftig Vermessungen durch Thermografiedrohnen an. Die mit Wärmebildkameras ausgestatteten Flugobjekte können auch schwer zugängliche Anlagen innerhalb weniger Minuten thermografieren. Bei den Freiflächenanlagen ist es der Solarschmiede dank neuer Methoden dagegen gelungen, auch Leistungen von zehn Megawatt innerhalb eines Tages thermografisch zu vermessen. Wegen der Effizienzsteigerung kann die Vermessung jetzt zellgenau mit nur einer Kamera erfolgen. Bisher wurden Großanlagen aus Kostengründen nur stichprobenartig zellgenau untersucht. »Mit unseren neuen Verfahren lassen sich die Kosten für eine Thermografiemessung bei Aufdachanlagen um bis zu 50 Prozent reduzieren, bei Freiflächenanlagen kann die Kostenreduktion sogar noch größer ausfallen«, sagt PV-Systemtechniker Tom Reich.

Dabei bestimmen die hochauflösenden vollradiometrischen Wärmebildkameras nicht nur qualitativ die Temperaturdifferenzen, sondern messen die Strahlungsintensitäten auch quantitativ und rechnen sie in absolute Temperaturwerte um. Mit der Analyse der vollradiometrischen Messung lassen sich daher nicht nur bestehende Defekte finden, sondern auch Schwachstellen und mögliche Fehlerquellen erkennen. Neben dem sofortigen finanziellen Vorteil bei Anlagen ab circa 30 Kilowatt Leistung können Betreiber mit den neuen Thermografiemessungen daher auch zukünftige Anlagen- und Ertragsausfälle vermeiden.


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