Photovoltaik-Anlagen

Elektroautos in die Anlagenplanung einbinden

20. September 2016, 13:48 Uhr | Peter Wintermayr
Valentin Software planen Elektroautos
Mit der PV*SOL können nun auch Elektroautos bei der Berechnung des Eigenverbrauchsanteils einer Photovoltaik-Anlage berücksichtigt werden.
© Valentin Software

Valentin Software hat seine Planungssoftware PV*SOL erweitert. Erstmals können nun auch Elektroautos in die Simulation von Photovoltaikanlagen integriert werden.

Mit der neuen Version der Planungssoftware PV*SOL premium und PV*SOL von Valentin Software können nun erstmals auch Elektroautos bei der Berechnung des Eigenverbrauchsanteils einer Photovoltaik-Anlage berücksichtigt werden. Darüber hinaus hat Valentin Software zusätzliche, flexible Tarifmodelle für den Strombezug integriert. Außerdem ist mit der neuen Software die Ausgabe des P90-Wertes möglich. Dieser sagt aus, dass der simulierte mittlere Jahresenergieertrag mit einer Wahrscheinlichkeit von 90 % überschritten wird und ist vor allem für Investoren eine wichtige Größe.  

»Elektroautos werden in der Gesellschaft zunehmend diskutiert. Doch die Endkunden stellen sich die Frage, ob sich das überhaupt rechnet«, sagt Steffen Lindemann, Geschäftsführer der Valentin Software GmbH. »Unter Umständen ist die Kombination mit einer Solaranlage eine sinnvolle Lösung. Doch das hängt von zahlreichen Parametern ab. PV*SOL berücksichtigt diese Parameter und hilft so dem Anlagenplaner, eine fundierte Aussage dazu zu treffen«, beschreibt Lindemann die Motivation, PV*SOL um Elektroautos zu erweitern.

In der neuen Version wählen Anwender ihr Elektroauto aus den in der Datenbank hinterlegten Fahrzeugen aus. Anschließend geben sie ihre tägliche Fahrleistung ein und PV*SOL berechnet, wieviel PV-Energie zur Ladung des Autos genutzt werden kann. Zusätzlich ermittelt die Software die Kosten pro 100 Kilometer mit und ohne Photovoltaiknutzung.

Ein weiteres wesentliches Feature der neuen Version von PV*SOL premium und PV*SOL sind die erweiterten Tarifmodelle für den Strombezug. Künftig können Anlagenplaner bei der Anlagenauslegung auch Hoch- und Niedertarife (HT/NT) berücksichtigen. Diese Funktion ist vor allem im Ausland interessant, wo HT/NT-Tarife deutlich weiter verbreitet sind als in Deutschland.


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