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Variable Energiespeicherlösung passend zum Kfw-Förderprogramm

21. Mai 2013, 18:50 Uhr | Thomas Jungmann
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Mit dem Flexible Storage System stellt SMA eine variable Energiespeicherlösung vor,

die sämtlichen Anforderungen des KfW-Förderprogramms entspricht – seit dem 1. Mai 2013 gilt die Speicherförderung des Bundes. Das System besteht aus den Kernelementen Sunny Home Manager, Sunny Island sowie einer individuellen Anzahl von Batteriemodulen und ist ab sofort erhältlich.

Das Flexible Storage System bietet Betreibern von Neu- und Bestandsanlagen nicht nur eine variabel wähl- und erweiterbare Batteriekapazität, sondern ermöglicht auch die Steigerung der natürlichen Eigenverbrauchsquote von 30 auf nach Angaben des Herstellers bis zu 65 Prozent.

Das lohnt sich für immer mehr Menschen, denn der Sonnenstrom vom eigenen Dach ist bereits heute deutlich günstiger als der Strom vom Energieversorger. Batteriespeicher übernehmen wichtige Aufgaben für das Netzmanagement, indem sie dazu beitragen, eine gleichmäßige Spannung und Frequenz der Stromnetze zu halten.

»Das größte Hindernis für den Verkauf von Batteriespeichern waren bislang noch hohe Investitionskosten. Die neuen Förderzuschüsse werden den Speichereinsatz nun beflügeln. Wenn der Speichermarkt in Schwung kommt, sind angesichts der großen Nachfrage sinkende Kosten aufgrund von Skaleneffekten und technologischen Fortschritten zu erwarten«, erläutert Tom Rudolph, Leiter der Solution Unit Energy Management bei SMA, die aussichtsreichen Perspektiven für den Einsatz von Speichersystemen.

Dementsprechend wird SMA mit dem Integrated Storage System noch in diesem Jahr eine weitere Speicherlösung für Neuanlagen auf den Markt bringen – inklusive Produktkombination aus PV-Wechselrichter und Speicher, dem neuen Sunny Boy Smart Energy. Dieser bietet durch seinen integrierten Speicher mit einer Kapazität von zwei Kilowattstunden eine anwendungsorientierte Größe und sorgt so für einen maximal wirtschaftlichen Betrieb und eine geringere Anfangsinvestition im Bereich der privaten Hausdachanlagen bis 5 Kilowattpeak.

Das KfW-Programm Erneuerbare Energien »Speicher« unterstützt die Nutzung von stationären Batteriespeichersystemen in Verbindung mit einer PV-Anlage. Wer sich für die Solarstrom-Anlage auf dem eigenen Dach einen Batteriespeicher zulegen möchte, erhält entsprechend einen Zuschuss vom Staat. Pro Kilowattpeak Leistung der Photovoltaik-Anlage beträgt der Zuschuss bis zu 660 Euro. Wie hoch dieser genau ausfällt, hängt von den Kosten des gewählten Batteriesystems und von der Größe der Solarstromanlage ab. Die Förderung, die bei Banken und Sparkassen beantragt werden kann, gilt für Solarstromanlagen, die ab Januar 2013 installiert wurden und eine installierte Leistung von maximal 30 Kilowattpeak haben. Die Förderung muss zudem vor Anschaffung des Speichers beantragt werden.


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