Für mehr Sicherheit

Solarstrom-Heimspeicher auf dem Prüfstand

11. Mai 2016, 9:44 Uhr | Cornelia Meier
An über 20 Testständen untersucht das Projekt »SafetyFirst« Sicherheit, Qualität und Netzdienlichkeit von Heimspeichern für Strom aus PV-Anlagen.
An über 20 Testständen untersucht das Projekt »SafetyFirst« Sicherheit, Qualität und Netzdienlichkeit von Heimspeichern für Strom aus PV-Anlagen.
© KIT

Der Preisverfall bei Heimspeichern für Strom aus PV-Anlagen macht ihren Einsatz immer attraktiver. Jedoch fehlen einheitliche, nachprüfbare Kriterien, damit auch der Endkunde ihre Leistungsfähigkeit beurteilen kann. Die umfangreiche Studie »SafetyFirst« will das ändern.

Stromspeicher sind ein wichtiger Baustein der Energiewende: Sie speichern Überschüsse aus den unregelmäßig anfallenden Erträgen aus Sonne und Wind und speisen sie bei Bedarf wieder in die Stromnetze ein. In immer mehr privaten Haushalten kommen daher inzwischen Heimspeicher zum Einsatz, um Strom aus PV-Anlagen zwischenzuspeichern. Wegen ihres guten Preis-Leistungs-Verhältnisses kommen in diesen Stromspeichern zunehmend Lithium-Ionen-Batterien zum Einsatz. Jedoch unterscheiden sich diese im Betrieb in wichtigen Punkten von den herkömmlichen Blei-Batterien. Und das erschwert ihre objektive Bewertung enorm.

»Für den Endkunden, ja selbst für den fachkundigen Installateur, ist es schwierig bis unmöglich, Sicherheit und Qualität dieser Heimspeicher zuverlässig zu beurteilen, denn verbindliche Normen und Prüfvorschriften existieren nur für althergebrachte Batterietechnologien. Die Testvorschriften darin sind aber auf moderne Lithium-Ionen Batterien nicht anwendbar«, erklärt Nina Munzke vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT), die das Projekt »SafetyFirst« leitet.

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