Solarstromspeicher

Preise halbiert, Installationen legen kräftig zu

29. Mai 2017, 13:10 Uhr | Heinz Arnold
Solarwatt MyReserve Extension
Hersteller geben die durch den technischen Fortschritt, Massenproduktion, Standardisierung und Modularisierung möglichen Preisvorteile an die Kunden weiter (hier das Speichersystem »MyReserve Extension« von Solarwatt).
© Solarwatt GmbH

Die Preise für kleine Solarstromspeicher sind deutlich gefallen, große Speicher sind sogar um 50 Prozent billiger geworden. Die Zahl der Speicher wird sich über die kommenden zwei Jahre verdoppeln.

Laut dem neusten Speicherpreismonitor kosten PV-Speicher mit einer Nennkapazität bis 10 kWh rund 40 Prozent weniger als noch vor vier Jahren, Speicher mit einer Nennkapazität bis 30 kWh nur noch die Hälfte. Den Speicherpreismonitor veröffentlicht der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) gemeinsam mit der Intersolar Europe.

»Mit den erneut gesunkenen Preisen wird die Solarstromspeicherung auch wirtschaftlich immer attraktiver. Entsprechend steigt die Nachfrage nach Solarstromspeichern weiter. Schon heute wird rund jede zweite Solarstromanlage im Eigenheimbereich zusammen mit einem Speicher installiert«, sagt Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des BSW-Solar.

Nach Angaben des BSW-Solar, der auch die Interessen führender Speicheranbieter vertritt, sind in Deutschland inzwischen rund 60.000 Solarstromspeicher in Betrieb. Allein im letzten Jahr kamen 20.000 Speicher hinzu. Die im BSW-Solar organisierten Speicheranbieter rechnen mit einem weiteren Anziehen der Nachfrage. Innerhalb der nächsten zwei Jahre dürfte sich die Zahl der insgesamt installierten Stromspeicher gegenüber 2016 auf 100.000 verdoppeln, so ihre Prognose.

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