Elektrohausgeräte

Erschwinglicher Vintage-Charme für die Küche

8. November 2017, 15:37 Uhr |
Schneider IFA-Stand 2017
Der Schneider-Stand auf der diesjährigen IFA: Bis dahin hatte der Hersteller keine Elektrohaushaltsgeräte hergestellt. Eine im Jahr 2016 erhobene Studie zum Bekanntheitsgrad der Marke ergab jedoch, dass 50 Prozent der Befragten Schneider mit einer Hausgerätemarke assoziieren. Man entschied sich also, mit der Marke Schneider neu in das Gerätesegment einzusteigen.
© Schneider

Hierzulande ist die französische Traditionsmarke Schneider bis dato bekannt für ihre AV-Lösungen. Nun wagt sich der Hersteller in das Elektrohausgeräte-Segment vor. In Deutschland, Österreich und den Benelux-Ländern arbeitet Schneider mit dem Distributor PKM zusammen. Ein Doppelinterview.

Auf der diesjährigen IFA feierten Sie Premiere mit ihrer ersten Palette an Elektrohausgeräten für den deutschen Markt. Was genau umfasst das Produktportfolio in dem Segment?

Philippe Samuel, CEO von Schneider: Unsere Produktpalette teilt sich in zwei Kategorien auf. Einmal in die bunte Vintage-Reihe und einmal in eine moderne, zeitgenössische Reihe. Beide Produktkategorien vermitteln Emotionen.

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Philippe Samuel, Schneider
Philippe Samuel, CEO von Schneider: "Nostalgie ist mehr als nur ein Trend – zumindest in Frankreich, aber ich denke auch in Deutschland. Es ist eine Tendenz, die einem neuen Lebensstil entspricht."
© Schneider

Manfred Müller, Vertriebsleiter von PKM: In Deutschland werden wir zunächst eine Produktserie im Vintage-Look starten, die insgesamt vier Kühlgerätemodelle umfassen wird, mit bis zu 13 verschiedenen Farbvarianten. Ergänzt werden diese mit Geschirrspülern in ausgesuchten Farben, sowie Mikrowellen, Küchenmaschinen, Wasserkocher und Toaster. Weiterhin werden zunächst im Kühlgerätebereich Produkte angeboten, die dem gehobenen Anspruch mit modernem und ansprechendem Design entsprechen und selbstverständlich mit komfortabler Ausstattung überzeugen.

Was gab den Ausschlag für den Einstieg in das Elektrohausgeräte-Segment in Deutschland?

Samuel: Deutschland ist der größte europäische Markt für Elektrohausgeräte. Für den Start der ersten Produktreihe für Elektrohausgeräte von Schneider erschien es uns deshalb logisch, Frankreich und Deutschland gleichzeitig zu wählen. Ab 2018 kommen auch andere europäische Länder hinzu.   

Müller: Da wir bereits mit anderen Marken seit Jahrzehnten im deutschen Markt Hausgeräte anbieten, fiel es uns nicht schwer, uns zu entscheiden, die Marke Schneider, die eine ausgesprochen positive Resonanz findet und eine jahrzehntelange Tradition besitzt, mit wunderbaren und ausgesuchten Hausgeräteprodukten nachhaltig auch in diesem Produktsegment etablieren zu wollen.

Woher haben Sie das Know-how für dieses neue Geschäftsfeld genommen?

Samuel: Wir haben bereits 2003 begonnen, große Elektrohausgeräte unter der Marke Schaub Lorenz zu verkaufen. Wir haben also mehr als 15 Jahre Erfahrung in diesem Bereich.


  1. Erschwinglicher Vintage-Charme für die Küche
  2. Farbe und Emotionen in die Küche bringen
  3. Begehrliche Produkte erschwinglich anbieten

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