Eltefa 2017

Smart ist die Zukunft

26. Mai 2017, 8:58 Uhr | Autor: Tillmann Braun, Redaktion: Markus Kien
eltefa
Größte Landesmesse der Elektrobranche wirft Licht auf Herausforderungen und neue Lösungen.
© eltefa

Die Eltefa in Stuttgart gilt als die größte Landesmesse der Elektrobranche. 24.000 Besucher aus dem In- und Ausland konnten einen Blick auf die Zukunft des Elektro-Handwerks werfen.

Exakt 494 Aussteller präsentierten bei der diesjährigen Eltefa ihre Produkte und Dienstleistungen. Die mit 42.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche größte Landesmesse der Elektrobranche erwies sich auch für ausländische Aussteller als wichtige Präsentationsplattform: So erhöhte sich, laut Bilanz des Veranstalters, der Anteil an Ausstellern aus dem Ausland auf 8,5 Prozent. Beim Rundgang über das Messegelände wurde schnell deutlich: viele Systeme und Produkte werden zunehmend digitalisiert und vernetzt – und somit letztlich „smart“.

Von den intelligenten Lösungen dürften am Ende nicht nur die Endanwender profitieren, sondern auch das Elektro-Handwerk. Die Branche befindet sich zunehmend im Wandel. Die hohe Auslastung wird vielerorts zur Belastung. Beispielsweise werden derzeit so viele Bauanträge gestellt wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Ein Grund dafür sind die anhaltend niedrigen Bauzinsen. Wie viele andere Branchen steht das Elektro-Handwerk somit vor der Herkules-Aufgabe, eine Masse an Aufgaben und Aufträgen abzuarbeiten. An Nachwuchs und ausgelernten Fachkräften herrscht jedoch vielerorts erheblicher Mangel. Wie man auf der eltefa sehen konnte, wird deshalb an effizienten Lösungen gearbeitet, mit deren Hilfe sich Zeit und Geld sparen lassen sollen. Im Mittelpunkt standen dabei smarte Systeme und Produkte, die sich leicht installieren lassen und wenig Wartung erfordern.

Als langjährige Stammaussteller demonstrierte Siemens das Thema Energiemanagement mit allen Effekten der Datenvernetzung. Andere Unternehmen wie zum Beispiel der Neuaussteller TQ-Systems aus Seefeld nutzen die Gebäudeautomation zum Aufbau von Komplettlösungen für das Energiemanagement, die alle Gewerke zusammenführen. Das Thema kommt an, freute sich Christian Wimbauer, Energiemanagement-Beauftragter Applikation & Service: “Unter den Fachbesuchern befanden sich viele, die sorgsamer mit der Ressource Energie umgehen wollen.”


  1. Smart ist die Zukunft
  2. Elektromobilität und Gebäudesystemtechnik

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