Einschnitte im Alltag

Handwerk befürchtet schwere Auswirkungen

17. März 2020, 9:20 Uhr | dpa
Porträtfoto: Hans Peter Wollseifer, Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks
Hans Peter Wollseifer ist Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks.
© ZDH | Boris Trenkel

Handwerkspräsident Hans Peter Wollseifer sieht durch die Einschränkungen des öffentlichen Lebens in der Coronavirus-Krise "schwere wirtschaftliche Auswirkungen". Wollseifer sagte der Deutschen Presse-Agentur: "Das sind ganz ohne Frage sehr harte Einschnitte, die unser aller Leben massiv verändern."

Die Bundesregierung habe sich diese einschneidenden Maßnahmen nicht leicht gemacht, so Wollseifer. “Die Maßnahmen sind bei all ihrer Härte für die Betroffenen differenziert, von hohem Verantwortungsbewusstsein getragen und erscheinen notwendig, um Infektionsketten weiter zu reduzieren. Richtig ist die Ankündigung entsprechender Schritte, um die wirtschaftlichen Härten dieser Entscheidungen abzufedern.”

Bund und Länder wollen mit drastischen Einschränkungen die Ausbreitung des Coronavirus in Deutschland bremsen. So sollen etwa eine Vielzahl von Geschäften geschlossen, Gottesdienste sowie Treffen in Vereinen verboten und Spielplätze gesperrt werden.

Wollseifer, Präsident des Zentralverband des Deutschen Handwerks, sagte, die Bundesregierung zeige sich in dieser Krisensituation entschlossen und handlungsfähig. “Davon zeugt auch das bereits präsentierte Maßnahmenpaket mit den vorgesehenen Liquiditätshilfen, zinslosen Steuerstundungen, beschäftigungssichernden Kostenentlastungen und flexiblen Kurzarbeiterregelungen.”


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dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH, Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH)