Smart Grid

E.ON übernimmt Mehrheitsbeteiligung an Gridx

E.ON Hauptsitz
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Der Energiekonzern E.ON will einen weiteren Schritt zur Digitalisierung der Energiebranche gehen. E.ON will dafür die Mehrheitsbeteiligung am Unternehmen Gridx übernehmen. Die haben eine Smart-Grid-Plattform entwickelt, mit der Lasten im Energienetz intelligent verteilt werden können.

Der Energiekonzern E.ON will die Mehrheitsbeteiligung an Gridx übernehmen. Gridx, ein Anbieter für Smart-Grid-Intelligence in der Energiebranche bleibt als eigenständiges Unternehmen bestehen. Seine beiden Gründer David Balensiefen und Andreas Booke wollen weiterhin als geschäftsführende Gesellschafter tätig sein. Durch die strategische Partnerschaft mit E.ON will Gridx seinen Wachstumskurs beschleunigen und neue Wertschöpfungsketten im Markt ermöglichen.

E.ON hat sich zum Ziel gesetzt, den Wandel zu einem digitalen Unternehmen verstärkt fortzuführen. Die Übernahme der Mehrheitsanteile von Gridx stellt dabei einen wesentlichen Eckpfeiler der Digitalisierungsstrategie dar. Der Energiekonzern sichert sich so einen Zugang zu „Xenon“, der von Gridx entwickelten Smart-Grid-Plattform. Die Zusammenarbeit der beiden Unternehmen startete bereits im Jahr 2017 und wurde über die vergangenen Jahre immer weiter intensiviert – bis hin zu einem europaweiten Rollout eines intelligenten Lastmanagements für Elektroauto-Ladestationen im September 2020.

Thomas Birr, Chief Strategy & Innovation Officer bei E.ON, sagt: „Mit der Übernahme der Mehrheitsanteile von Gridx gehen wir unseren Weg in die dezentrale und vor allem digitale Energiewelt der nächsten Dekaden konsequent weiter. Durch unser Engagement bei Gridx werden wir unseren Kunden innovative digitale Energiemanagementlösungen anbieten können, sowohl für das intelligente Laden von E-Autos, das Energiemanagement des gesamten Zuhauses als auch für komplette smarte Quartiere.“

Durch den wachsenden Bereich der E-Mobilität und dem Wandel vom Konsumenten zum Prosumer entstehen fortlaufend neue Wertschöpfungsketten und das Kundenverhalten verändert sich. Die Smart-Grid-Plattform „Xenon“ verteilt Energieflüsse dynamisch durch ein intelligentes Management. Mittels anonymisierter Echtzeit-Daten und Künstlicher Intelligenz soll die Dekarbonisierung der Energiebranche beschleunigt werden können.

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