GfK zum Kauf technischer Konsumgüter

Black Friday: Bevorzugt praktische "Must-haves" im Warenkorb

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Black Friday ist in vielen Märkten das größte Shopping-Ereignis des Jahres. Im vergangenen Jahr stiegen die Umsätze in der Black-Friday-Woche um zwölf Prozent. Auch wenn für 2020 nicht das gleiche Wachstum erwartet wird, prognostizieren GfK-Experten dennoch starke Angebots- und Verkaufswochen.

Da der Fokus unseres Alltagslebens aktuell auf dem eigenen Zuhause liegt, sind IT- und Office-Produkte weiterhin gefragt. Dies gilt auch für Geräte, die das Leben erleichtern – sei es im Bereich Unterhaltung, Kochen oder Putzen. Wie bereits im Oktober angekündigt, geht GfK davon aus, dass der Markt für technische Konsumgüter weiterhin sehr stark und für das Gesamtjahr mindestens auf dem Niveau des Vorjahres bleiben wird. Für das Jahr 2020 entspricht ein solches „Wachstum“ von 0 Prozent einem geschätzten Marktwert von weltweit 1.038 Milliarden Euro (inklusive Nordamerika).

Die letzten Monate des Jahres sind traditionell die “Hochsaison” für Hersteller und Händler, vor allem in der Technologie- und Gebrauchsgüterindustrie. Angesichts erneuter Lockdowns in vielen Ländern werden die Umsätze in der Black-Friday-Woche noch mehr als sonst über den Erfolg des Jahres entscheiden. „Mehr denn je wird in diesem Jahr das Produkt selbst und nicht das Angebot oder der Preis für Verbraucher der entscheidende Faktor sein”, sagt Norbert Herzog, GfK-Experte für technischen Konsumgüter. “Covid-19 hat dazu geführt, dass sich die Kaufabsichten von ‘Möchte ich haben’ zu ‘Muss ich haben’ verschoben haben. Natürlich ist der Preis immer noch von zentraler Bedeutung. Da aktuell jedoch in mehreren Sektoren die Nachfrage das Angebot übertrifft, sind Promotions an diesem Black Friday möglicherweise nicht so attraktiv wie gewohnt. Viele Verbraucher befinden sich bereits im Lockdown oder erwarten ihn. Trotzdem wird es wieder eine sehr umsatzstarke Zeit für den Handel, aber dieses Mal mit Fokus auf praktische Lösungen sowie Geräten, die das Leben in den eigenen vier Wänden `erträglicher` machen – sei es in Bezug auf Homeoffice, Unterhaltung oder Aktivitäten wie Kochen und Putzen.“

Zur Studie

GfK erhebt über seine Handelspanels regelmäßig in mehr als 70 Ländern weltweit Umsatzdaten für die Segmente Unterhaltungselektronik, Foto, Telekommunikation, Informationstechnologie, Büroausstattung, Elektrogroß- und Kleingeräte. Alle Zahlen gehen von einem festen Euro-Wechselkurs aus.

 


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