Light + Building 2014

Sonderschau »Smart Powered Building«

9. Januar 2014, 11:26 Uhr | Pamela Schröder
© Messe Frankfurt

Der Strommarkt in Deutschland ist durch den starken Zuwachs an erneuerbaren Energien dezentraler geworden. Um bei einem höheren Anteil erneuerbarer Energien eine sichere Stromversorgung zu garantieren, stehen Smart Grid-Lösungen und erweiterte Speicherkapazitäten hoch im Kurs. Ein zentraler Baustein in diesem System ist das Gebäude – und zwar nicht mehr nur als Verbraucher sondern auch als Energieerzeuger und -speicher. Welche…

zukunftsorientierten Technologien sich hierfür eignen und mit Hilfe welcher intelligenter Energiemanagementsysteme im Smart Grid effizient gesteuert wird, zeigt die Sonderschau »Smart Powered Building – Ihr Gebäude im Smart Grid«. Die von der Messe Frankfurt und dem ZVEI (Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie) entwickelte Sonderschau findet vom 30. März bis 4. April 2014 bereits zum zweiten Mal zur Light + Building, der Weltleitmesse für Licht und Gebäudetechnik, statt.
Maria Hasselman, Leiterin Brandmanagement Light + Building: »Auf der Sonderschau wollen wir die auf dem Markt verfügbaren Systeme und Technologien für eine erfolgreiche Integration dezentraler Energietechnik im Live-Betrieb zeigen. Wir legen einen besonderen Schwerpunkt auf Lösungen, die sowohl ökologisch wie ökonomisch sinnvoll sind. Wegen der hohen Resonanz auf die Premiere 2012, haben wir die Sonderschau erweitert und zusätzliche interaktive Elemente eingebaut.« Die Sonderschau fokussiert auf gewerbliche Immobilien, besondere Schwerpunkte sind die verschiedenen Möglichkeiten der Energiespeicherung sowie deren reibungslose Kommunikation an den Schnittstellen zum Smart Grid. Die Veranstaltung richtet sich an Bauherrn, Entwickler, Architekten, Planer, Handwerker sowie alle am Bau und der Nutzung von Gebäuden beteiligten Fachleute.

Intelligente Vernetzung zwischen Energieerzeugern, Energiespeichern und dem Smart Grid
Kern der Sonderschau ist eine mobile Containerarchitektur. Reale Beispiele vermitteln, wie Kombinationen aus verschiedenen Anlagen zur Erzeugung von Strom wie Photovoltaik oder Windkraft mit Energiespeichern wie Batterien, Wärme- oder Kältespeichern zu einer unabhängigeren Energieversorgung des Gebäudes beitragen können. Die Anbindung ans Stromnetz demonstriert, wie überschüssiger Strom eingespeist wird, Energiemanagementsysteme übernehmen die optimale Steuerung der Energieflüsse. In einer Art Leitwarte werden für das Fachpublikum die Potenziale der intelligenten Vernetzung in fünf typischen gewerblichen Immobilien – Sportcenter, Produktionsbetrieb, Supermarkt, Bürogebäude und Hotel – auf Basis der Wetterdaten von Frankfurt simuliert. Der Fachbesucher kann aus Varianten an Energieerzeugern, -speichern und –verbrauchern wählen und erhält dann die für seine Parameter zutreffenden Energieverbrauchs- und erzeugungsdaten im Monats- oder Jahresverlauf.

 

Produktneuheiten zur light + building 2014

Abalight: Mit der SmartBox 1.0 wächst laut Hersteller die Lichtsteuerung mit weiteren Gebäudeautomationstechniken zusammen. Light + Building: 2014, Halle 4 Ebene 1 Stand G71
© Abalight
Walther-Werke: Die tragbaren Vollgummiverteiler von Walther sind für extreme Stoßfestigkeit konzipiert. Eine Materialstärke von 10 mm verleiht dem Gehäuse höchste mechanische Festigkeit. Light + Building 2014: Halle 8, Ebene 0, Stand C3
© Walther-Werke
© Paulmann

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  1. Sonderschau »Smart Powered Building«
  2. Forschung und Entwicklung: Energiespeicher und Schnittstellen

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