Mehr Besucher, mehr Aussteller, mehr Fläche

light+building 2016 schließt mit Rekordzahlen

21. März 2016, 8:58 Uhr | Cornelia Meier
Messeimpressionen
© Messe Frankfurt Exhibition GmbH/Jens Liebchen

Erneut hat die light+building ihren Status als Weltleitmesse für Licht und Gebäudetechnik unter Beweis gestellt: Die weltgrößte Leistungsschau für Licht, Elektrotechnik sowie Haus- und Gebäudeautomation schloss am 18. März mit Rekordzahlen.

Bei allen wichtigen Kennzahlen war ein Wachstum zu verzeichnen – sowohl bei der Anzahl der Besucher, der Aussteller als auch der belegten Fläche gab es Zuwächse: 2589 Aussteller (2014: 2495) aus 55 Ländern präsentierten ihre Weltneuheiten auf einer Fläche von rund 248.500 (2014: 245.000 ). Rund 216.000 Fachbesucher (2014: 211.232) aus 160 Ländern kamen insgesamt vom 13. bis 18. März 2016 auf das Messegelände in Frankfurt am Main und informierten sich über Innovationen, Lösungen und Produktneuheiten. Das entspricht einem Zuwachs von 2,3 Prozentpunkten.

Wolfgang Marzin, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Frankfurt.
Wolfgang Marzin, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Frankfurt.
© Messe Frankfurt GmbH/Sutera

»Wir sind außerordentlich zufrieden mit dem Verlauf der diesjährigen light+building und freuen uns über die erneut gestiegenen Kennzahlen. Diese unterstreichen die Stellung der light+building als Weltleitmesse, die positive Stimmung in der Branche und die ungebrochen hohe Zufriedenheit der Aussteller«, sagt Wolfgang Marzin, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Frankfurt.

Die Internationalität ist im Vergleich zur Vorveranstaltung nochmals angestiegen: 67 Prozent (2014: 63 Prozent) der Aussteller und 49 Prozent (2014: 47 Prozent) der Besucher kamen aus dem Ausland. Zu den stärksten Besucherländern nach Deutschland zählten Italien, die Niederlande, Frankreich, Großbritannien und China. Einen erheblichen Zuwachs verzeichneten Spanien und die osteuropäischen Länder, wie Polen, die Tschechische Republik, Ungarn und Rumänien. Ein deutliches Plus ergab sich auch bei den Besucherzahlen aus der Türkei, Indien, Marokko und dem Iran.Für die Industrie ist der hohe Anteil an ausländischen Besuchern ein wichtiger Faktor für die positive Beurteilung der Messe.

»Die light+building 2016 hat die hohen Erwartungen der ZVEI-Aussteller erfüllt: Sowohl im Licht- als auch im Gebäudebereich waren Digitalisierung, Vernetzung und Energieeffizienz die bestimmenden Themen in allen Hallen«, so Dr. Klaus Mittelbach, Vorsitzender der Geschäftsführung des Zentralverbandes Elektrotechnik und Elektronikindustrie (ZVEI). Zu den stärksten Besuchergruppen zählte, wie schon in den Jahren zuvor, das deutsche Handwerk.

Erfolgreiche Premiere des parallelen Kongresses »Intersec Forum«
Ein Schwerpunkt bei der diesjährigen Messe lag auf dem Bereich Sicherheitstechnik. Zusätzlich widmete sich diesem Thema erstmals ein paralleler Kongress, das »Intersec Forum«. Die zweitägige Konferenz für vernetzte Sicherheitstechnik im Kontext intelligenter Gebäude bot ein umfangreiches Programm an Vorträgen, Diskussionsforen und Guided Tours zu Anbietern innovativer Sicherheitstechnik. Rund 150 Teilnehmer aus Planung, Installation und Betrieb von Gebäuden und sicherheitstechnischen Anlagen sowie aus der Elektroindustrie nahmen an der Fachkonferenz parallel zur light+building teil und lobten die Aktualität und Qualität des Programms.

Aussteller und Rahmenprogramm präsentierten neueste Technik- und Designtrends
Auch das Thema Digitalisierung stand während der Messewoche im Fokus. Die Industrie zeigte intelligente Lösungen und zukunftsweisende Technologien zur Digitalisierung und Vernetzung sowie aktuelle Designtrends. Dabei standen die Trends im Leuchtenmarkt und der Einfluss von Licht auf den Menschen ebenso im Fokus wie vernetzte Sicherheit, intelligente Haus- und Gebäudeautomation sowie effizientes Energiemanagement. Die Branchenthemen wurden zusätzlich im vielseitigen Rahmenprogramm beleuchtet und in Fachvorträgen vertieft.

Luminale lockte 200.000 Besucher ins Rhein-Main-Gebiet
In den Abendstunden schlug die Luminale die Brücke zwischen Stadt und Messegelände. Parallel zur Weltleitmesse zeigte die Biennale der Lichtkultur in der Rhein-Main-Region über 200 einzigartige Lichtinszenierungen. Das »urbane Lichtlabor« besuchten in diesem Jahr nahezu 200.000 Gäste. Die Kombination von Fachmesse und Stadterlebnis verwandelte das Rhein-Main-Gebiet in einen einzigartigen Treffpunkt rund um das Thema Licht. Sie bot bereits zum achten Mal eine einzigartige Gelegenheit, sowohl Architektur »in ganz neuem Licht« und faszinierende Lichtkonzepte innerhalb des Stadtbildes zu sehen.

 

Luminale 2016

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Die nächste light+building findet vom 18. bis 23. März 2018 statt.


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