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Wenn Atmen krank macht

11. Dezember 2019, 11:28 Uhr   |  Autorin: Claudia Rayling / Redaktion: Diana Künstler

Wenn Atmen krank macht
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Ob Büro oder Privaträume – eine Umgebung, in denen Menschen konzentriert und leistungsfähig arbeiten können, ist in Zeiten schadstoffbelasteter Luftqualität unabdingbar. Luftreiniger mit innovativen Filtertechnologien sind in der Lage, selbst feinste Partikel aus der Raumluft zu entfernen.

Arbeit macht krank – zumindest ist das bei rund 30 Prozent der Menschen der Fall, die am Sick-Building-Syndrom (SBS) leiden. Tränende Augen, gereizte Schleimhäute und Kopfschmerzen gehen mit einem Mangel an Konzentration einher. Jedoch nur, wenn sich die Betreffenden lange in Gebäuden aufhalten. An der frischen Luft klingen die Beschwerden meist schnell wieder ab. Bislang konnten die Auslöser der Krankheit trotz jahrelanger Forschungsarbeit noch nicht genau identifiziert werden. Dennoch liegt der Verdacht nahe, dass Schadstoffe in der Raumluft dafür die Ursache sind.

Dass unsere Atemluft schadstoffbelastet ist, ist derweil unstrittig. Doch welche Risiken bestehen tatsächlich und welche Schadstoffe können Luftreiniger wirklich beseitigen?

Feinstaub – vom Menschen gemacht
Über Feinstaub und dessen schädliche Auswirkungen spricht die ganze Welt. Doch was verbirgt sich dahinter? Feinstaub entsteht auf ganz natürliche Art und Weise, wird allerdings auch von Menschen gemacht. In geschlossenen Räumen sind die Hauptverursacher etwa Zigarettenrauch, aber auch Laserdrucker und Kopierer, sowie Holzheizungen und offene Kamine. Tabakrauch enthält darüber hinaus giftige Aerosole, die die Sauerstoffaufnahme des Blutes blockieren und krebserregend wirken.

Bei Aerosolen handelt es sich um kleinste feste oder flüssige Partikel, die aufgrund ihrer geringen Größe und ihres geringen Gewichts in einem Gas – beziehungsweise der Raumluft – schweben. Ihre geringe Größe sorgt dafür, dass sie über die Atemwege ganz einfach in den Körper gelangen können. Gereizte Atemwege und Schleimhäute sowie das Aufkeimen von Allergien können die Folge sein.

Neben den sogenannten Feststoffen belasten auch gasförmige Stoffe wie Formaldehyd oder Benzol die Atemluft. Sie befinden sich in Möbeln, Teppichen, im Parkett oder auch in Spielzeugen und dünsten mit der Zeit aus. So können diese Gase verantwortlich sein für Kopfschmerzen, Reizhusten, bis hin zu Atemnot und allgemeinem Unwohlsein.

Luftreiniger, Luftwäscher und Ionisatoren können die Schadstoffkonzentration in der Luft reduzieren. Zwar sollen beide Gerätetypen die Raumluft von Verunreinigungen befreien, dennoch bestehen zwischen ihnen signifikante Unterschiede. Zum einen wäre da die Funktionsweise: Während Luftreiniger in ihrem Inneren aus einem System an unterschiedlichen Filtern bestehen, welche bestimmte Schadstoffe aus der Luft leiten, verfügt der Luftwäscher über einen Lüfter zum Ansaugen der Luft, über eine Wasserwanne und eine Walze mit Scheiben. Mithilfe der Scheibenwalze wird die angesaugte Luft in der Wasserwanne regelrecht „gewaschen“, da ein Teil der Verunreinigungen in der Luft durch den Wasserfilm gebunden und an das Wasser abgegeben wird. Während Luftreiniger primär die Funktion haben, die Raumluft auf hohem Niveau zu reinigen und selbst kleinste Partikel sowie unangenehme Gerüche zu entfernen, reinigen und befeuchten Luftwäscher die Luft gleichermaßen und sorgen so für eine Regulierung der Luftfeuchtigkeit. Allerdings begrenzt sich die Reinigungsleistung bei Luftwäschern eher auf die Entfernung größerer Partikel – der gefährliche Feinstaub fällt nicht darunter.

Dennoch leisten Luftwäscher ganze Arbeit, wenn es um die Reduzierung von Allergenen wie Pollen oder Sporen von Schimmelpilzen geht, sodass sie etwa sinnvoll für Anwender sind, die unter Heuschnupfen leiden. Des Weiteren reduzieren sie Hausstaub. Luftreiniger sorgen derweil nicht nur für Entlastung bei Heuschnupfen, sondern auch bei weiteren Allergien sowie bei Asthma, denn sie entfernen nahezu vollständig Allergene wie Pollen, Hausstaub, Tierhaare sowie Feinstäube, gasförmige Schadstoffe sowie Gerüche.

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