Wäschepflege

Raus aus der Nische

8. Juni 2017, 10:44 Uhr | Claudia Rayling
Wäschetrockner Bauknecht
© Bauknecht

Das Trocknen der Wäsche ist besonders zur kalten Jahreszeit ein langwieriges Unterfangen. Mit kombinierten Geräten aus Waschmaschine und Wäschetrockner lässt sich sowohl das Zeit- als auch das Platzproblem lösen. Dabei ist der Waschtrockner aktuell ein Nischenprodukt – noch.

In Zeiten der Urbanisierung ist das Platzproblem bei vielen Konsumenten hochaktuell. Kombigeräte können bei dieser Klientel punkten – auch aufgrund ihres hohen Komforts und der Zeitersparnis, wie Diana Diefenbach, Head of Communication Home Appliances bei Samsung, berichtet: „Mit einem 2-in-1-Gerät bleibt Umladen zwischen Wasch- und Trockengang völlig aus und besonders vernetzte Geräte können mit Bedienung und Kontrolle von unterwegs aus den entscheidenden Mehrwert bieten.“ Was die Trockenleistung betrifft, stünden die Waschtrockner den konventionellen Trocknern in nichts nach. So bieten etwa die Samsung-Modelle dieser Kategorie nicht nur unterschiedliche Trockenprogramme, sondern auch die separate Auswahl des Trocknungsgrades. Einen weiteren Mehrwert liefern die Samsung-Geräte mit der „Air Wash“-Funktion: Sie soll die Textilien ohne Waschen und mit warmer oder kalter Luft schonend auffrischen, dabei unangenehme Gerüche entfernen und zusätzlich Falten glätten. „Durch kontinuierliche Forschung und Entwicklung konnte in diesem Segment in den vergangenen Jahren auch in Bezug auf das Thema Nachhaltigkeit einiges erreicht werden“, betont Diefenbach. „Dank innovativer und optimierter Technologien konnte der Wasserverbrauch von Waschtrocknern im Durchschnitt erheblich gesenkt und im gleichen Schritt die Energieeffizienz der Geräte sichtlich gesteigert werden. Ein konkretes Beispiel ist die Wassermenge, die zur Abkühlung der warmen und feuchten Luft in der Trommel benötigt wird.“

Samsung bietet seinen Kunden mit „Add Wash“ zudem einen praktischen Zusatznutzen: Der Waschtrockner „WD5500“ besitzt eine Extratür im Bullauge, die es ermöglicht, vergessene Wäschestücke nachzuladen oder auch Weichspüler erst zum Ende des Waschgangs hinzuzufügen. Der „Add Wash WD5500“ verfügt zusätzlich über die „AirWash“-Funktion, mit der Textilien ganz ohne Waschvorgang schonend aufgefrischt werden können.

„In den vergangenen Jahren haben sich Waschtrockner weiterentwickelt – sie sind erwachsen geworden“, erklärt Michael Endt, Produktmanager Wäschepflege bei Miele. Der Komfort bei vielen der heute am Markt befindlichen Geräten liege unter anderem darin begründet, dass ein haushaltsüblicher Wäscheposten durchgängig gewaschen und getrocknet werden kann. Die neuen Miele-Waschtrockner „WT1“ bieten je nach Modell die Möglichkeit, vier oder fünf Kilogramm Wäsche durchgängig zu waschen und zu trocknen, bei einer maximal möglichen Beladungsmenge von sieben beziehungsweise acht Kilogramm (Waschen). Hinzu kommt, dass sich die Geräte auch in puncto Energieeffizienz weiterentwickelt haben. Während in der Vergangenheit nur einige wenige Geräte die Energieeffienzklasse A erreichten, ist das Angebot in diesem Bereich heute relativ groß.

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  1. Raus aus der Nische
  2. Funktionen für höheren Bedienkomfort
  3. Müssen sich nicht verstecken
  4. Mit guten Voraussetzungen in die Zukunft

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