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»CerapurAero« kombiniert Luft/Wasser-Wärmepumpe mit effizienter Gas-Brennwerttechnik

21. Mai 2013, 11:33 Uhr | Pamela Schröder
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Die »CerapurAero« der Bosch Thermotechnik-Marke Junkers vereint eine Luft/Wasser-Wärmepumpe und ein Gas-Brennwertgerät in einem Gehäuse.

Das wandhängende Hybridsystem mit der neuen Regelung »OptiEnergy« kommt vor allem bei der Modernisierung von Einfamilienhäusern mit Heizkellern oder Dachheizzentralen zum Einsatz.Eine aufwändige Anlagenplanung entfällt: Mit Abmessungen von 890 x 600 x 482 Millimetern (Höhe x Breite x Tiefe) zählt die kompakte Anlage zu den kleinsten Brennwert-Wärmepumpen-Kombinationen am Markt - die CerapurAero benötigt damit weniger Platz als ein vergleichbares System mit Gas-Brennwertgerät und separater Luft/Wasser-Wärmepumpe. Die Installation können Fachleute zügig erledigen: Das Gerät wird in zwei Teilen geliefert, zudem sind sämtliche Bauteile bereits vormontiert und vorkonfiguriert. Darüber hinaus sind keine Änderungen der Heizungsanlage erforderlich. Die Luft/Wasser-Wärmepumpe bezieht die Energie aus der Außenluft über ein Luft-Kanalsystem.

Die Leistung der Wärmepumpe beträgt rund 2 Kilowatt, sie erreicht einen COP von 3,4 (nach EN 14511 bei A7/W35). Beim Gas-Brennwertgerät stehen zwei Versionen mit Leistungen von 14 und 24 Kilowatt zur Verfügung. Mithilfe der Regelung »OptiEnergy« wählt die CerapurAero immer die effizienteste und kostengünstigste Betriebsart: Bei niedrigen Außentemperaturen arbeitet nur das Gas-Brennwertgerät, die Wärmepumpe bleibt ausgeschaltet. Ist die Außentemperatur moderat, sind sowohl Brennwertgerät als auch Wärmepumpe im Einsatz. Bei höheren Temperaturen und geringerer Vorlauftemperatur ist ausschließlich die Wärmepumpe im Betrieb. Die Gesamteffizienz des Brennwert-Wärmepumpen-Systems steigt dadurch im Vergleich zu einem Standard-Brennwertgerät um rund zwölf Prozent.


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