Türkommunikation

Schutz vor unliebsamen Besuchern

13. Juli 2017, 9:01 Uhr | Cornelia Meier
Moderne Türkommunikationsanlagen erhöhen Sicherheit in den eigenen vier Wänden.
Moderne Türkommunikationsanlagen erhöhen Sicherheit in den eigenen vier Wänden.
© Elektro+/Gira

Überraschungen sind schön. Wenn es klingelt, wollen Bewohner aber wissen, wen sie hereinlassen. Vorbei sind die Zeiten, in denen die Kommunikation über stimmverzerrende Türsprechanlagen lief - moderne Türkommunikation ist nicht nur optisch ansprechend, sie bietet auch mehr Sicherheit und Komfort.

Um Personen vor der Tür zuverlässig identifizieren zu können, bietet sich die Installation einer videobasierten Türkommunikation an. Eine Kamera im  Außenbereich – die auch mit Nachtsichtfunktion erhältlich ist – überträgt das Bild der vor der Tür stehenden Person auf einen Bildschirm im Haus. Über automatische Ton- und Bildaufzeichnungen mit Speicherung der Uhrzeit werden Besucher auch dann erfasst, wenn niemand zu Hause ist. Da viele Modelle sowohl in einer Unterputz- als auch einer Aufputzvariante verfügbar sind, eignen sich diese Anlagen nicht nur für den Neubau, sondern lassen sich problemlos auch bei bestehenden Gebäuden nachrüsten.

Von jedem Zimmer aus die Haustür im Blick

»Gerade für ältere Menschen ist eine moderne Türkommunikation eine kleine, aber feine Alltagserleichterung«, erklärt Stefan Holitschka, Experte der Initiative Elektro+. »Monitore mit integriertem Türöffner können in jedem Zimmer angebracht werden, sodass man nicht immer den Weg zur Wohnungs- oder Haustür zurücklegen muss, um Gäste einzulassen oder gegebenenfalls auch abzuwimmeln.«

Moderne Anlagen mit entsprechenden Schnittstellen bieten darüber hinaus noch mehr komfortable Optionen, die über einen festinstallierten Monitor im Innenbereich hinausgehen: Bei Integration der Anlage in ein Smart-Home-System wird das Bild des Besuchers entweder auf den Fernseher übertragen oder sogar auf Computer, Smartphone oder Tablet angezeigt. In diesem Fall ist es noch einfacher, die Haustür bequem vom Sofa oder von unterwegs über eine entsprechende App zu öffnen. Um dies zu ermöglichen, ist eine Datenleitung in einem Elektroinstallationsrohr von der Türkommunikation zum Kommunikationsverteiler zu legen bzw. vorzusehen.

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