Förderfähig

Modernisieren mit Türkommunikation

12. Januar 2017, 15:50 Uhr | Cornelia Meier
Die Kamera erfasst jeden Besucher vor der Tür.
Die Kamera erfasst jeden Besucher vor der Tür.
© S. Siedle & Söhn

Einbruchschutz und Barrierefreiheit sind heute wichtig bei Bauvorhaben von Privatkunden. Moderne Türkommunikationssysteme leisten in beiden Bereichen Hilfe. Besonders attraktiv: Sie werden durch die KfW gefördert.

Der Eingang von Haus und Wohnung ist ein sensibler Bereich. Einerseits soll er leicht zugänglich sein, andererseits Einbrecher abhalten. Neben den baulichen Lösungen spielt hier die Türkommunikation eine entscheidende Rolle.

Wo früher ein einfacher Klingelknopf und Namensschilder vorzufinden waren oder umständlich Schlüssel herausgekramt werden mussten, stehen heute neue technische Entwicklungen zur Verfügung. So verhindern elektronische Türöffner wie die von Siedle mittels Fingerabdruckleser, berührungslosem Türöffner oder Codeschloss unbefugten Zutritt. Darüber hinaus erleichtern große Tasten und eine gute Beleuchtung Orientierung und Kommunikation.

Gefördert durch die KfW
Wenn Haus- oder Wohnungseigentümer die Anschaffung eines modernen Türkommunikationssystems planen, können sie eine Förderung der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) beantragen. Die KfW bezuschusst die Modernisierung der Türkommunikation, wenn sie nach dem Ein- beziehungsweise Umbau den Einbruchschutz erhöht oder den barrierefreien Zugang ermöglicht. Der Topf mit den Zuschüssen für 2016 ist zwar erschöpft; doch 2017 wird wieder gefördert. Es gilt das Windhundprinzip.

Gefördert wird unter anderem der Einbau von Gegensprechanlagen, Beleuchtung und Briefkästen. Anspruch auf einen Investitionszuschuss haben alle privaten Haus- und Wohnungsbesitzer, Käufer sanierter Wohnobjekte, Wohnungseigentümergemeinschaften aus Privatpersonen sowie Mieter mit Zustimmung ihres Vermieters.

 

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Der Weg zur KfW-Förderung

Die Förderbank KfW unterstützt bei Umbaumaßnahmen für Einbruchschutz und altersgerechtes Wohnen (Barrierefreiheit) mit einem Zuschuss von 10 Prozent. Dazu zählen Gegensprech- und Briefkastenanlagen, Bewegungsmelder und Beleuchtung.

Wer ist förderberechtigt?
Anspruch auf den Investitionszuschuss haben private Haus- und Wohnungsbesitzer, Käufer sanierter Wohnobjekte, Wohnungseigentümergemeinschaften aus Privatpersonen sowie Mieter mit Zustimmung ihres Vermieters.

Was kann man fördern lassen?
Zu den geförderten Maßnahmen gehört die Modernisierung der Gebäudekommunikation. Im Bereich Einbruchschutz nennt die KfW beispielsweise »(Bild-)Gegensprechanlagen, Bewegungsmelder, Beleuchtung«. Zu den Maßnahmen für altersgerechtes und barrierefreies Wohnen zählt die »Verbesserung der Orientierung und Kommunikation wie Beleuchtung, Gegensprech- oder Briefkastenanlagen«.

Wie wird die Förderung beantragt?
Eine Einzelmaßnahme kann entweder aus den Mitteln für Einbruchschutz oder für altersgerechtes Wohnen gefördert werden. Es gibt Mindest- und Höchstgrenzen. Wichtig: Die Förderung muss vorab beantragen werden und es wird der Kostenvoranschlag eines Handwerkers benötigt.

www.siedle.de/kfw

 


  1. Modernisieren mit Türkommunikation
  2. Erhöhter Einbruchschutz

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