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Smart Home: der einfache und wirtschaftliche Einstieg

9. Juli 2013, 9:10 Uhr | Pamela Schröder
Die Benutzeroberfläche der homeputer-CL-Studio-Software
Die Benutzeroberfläche der homeputer-CL-Studio-Software
© contronics

Hausautomation einfach und kostengünstig zu realisieren - mit diesem Ziel hat contronics eine Software entwickelt, die es erlaubt, Licht-, Rolladen-, Heizungs- und Alarmtechnik sowie Sicherheitstechnik gewerkeübergreifend mit vertretbaren Kosten zu verknüpfen.

»Wir haben schon vor zehn Jahren eine zukunftsweisende Software entwickelt, die es erlaubt, die Hausautomation zentral zu steuern«, sagt Christian Schoeller, Geschäftsführer der contronics GmbH. In dieser Zeit entstand ein enger Kontakt zwischen contronics und eQ-3, die zu diesem Zeitpunkt noch unter ELV firmierte. Damals führte eQ-3 verschiedene Gerätefamilien für die Hausautomatisierung im Programm, darunter FS20, der Vorläufer von HomeMatic, HMS, FHT und Wettersensoren. Contronics verband diese Geräte über ein Interface und die vorhandene homeputer-Software.

»Mit unserem Interface konnten wir ab 2004 die verschiedenen Systemkomponenten über die Gewerke hinweg verknüpfen«, erklärt Schoeöller. Seit 2008 gibt es das HomeMatic-System von eQ-3, das sich zunehmend im Markt durchsetzt. Für dieses System bietet contronics eine Zusatzsoftware, die komplexe Steuerungen und die Ausrüstung auch größerer Objekte erlaubt. Das HomeMatic-Angebot reicht von Funkfernbedienungen über Heizungssteuerungen, Tür- und Fenstersteuerungen, intelligente Schalter und Sensorik bis zu Modulen für die Energiemessung. Auch den intelligenten Leitungsbus, Verknüpfungen von HomeMatic zu FS20 und weitere Sonderpakete wie etwa für die Steuerung von Fußbodenheizkreisen führt contronics im Programm.

Christian Schöller, contronics
Christian Schöller, contronics: »Mit der homeputer-Software und den HomeMatic-Komponenten von eQ-3 können auch Laien ein Smart Home gewerkeübergreifend und zu niedrigen Einstiegskosten realisieren.«
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Das Herz des Systems bildet die HomeMatic-Zentrale. Sie stellt über 868 MHz die Funkverbindung zu den Komponenten her. Das von HomeMatic verwendete Funkprotokoll Bidcos kann aufgrund seiner AES Verschlüsselung auch das Management von Türen und Fenstern übernehmen. Außerdem verfügt die Zentrale über eine Ethernet-Schnittstelle sowie über einen Anschluss an den HomeMatic-RS485-Leitungsbus. Dieser intelligente Leitungsbus schlägt die Brücke zwischen den Funkkomponenten und den drahtgebundenen Komponenten der HomeMatic-Welt.

Die Zentrale übernimmt übergreifende Steuer-, Melde- und Kontrollfunktionen. Über eine Benutzer-Oberfläche können die Anwender verschiedene Automatisierungsaufgaben und Szenarien einfach realisieren. Außerdem stellt die Zentrale die Konfigurationsschnittstelle für die HomeMatic-Komponenten bereit.

Die Software macht den Unterschied

Für die HomeMatic-Zentrale bietet contronics die homputer-CL-Standard-Software an, eine Weiterentwicklung der ursprünglich für die FS20-Systeme konzipierten homeputer-Software. Alle HomeMatic-Geräte lassen sich so menügeführt konfigurieren und programmieren.

Die homeputer-CL-Studio-Software ist mit einer erheblich erweiterten Makrosprache und zusätzlichen Funktionen ausgestattet. Die Eingabe der Makros kann auch über einen integrierten Texteditor erfolgen, es stehen beliebige individuelle Ansichten zur Verfügung, eine separate Visualisierung ist im Netzwerk auf bis zu drei PCs möglich. Der integrierte Web-Server ermöglicht die Steuerung über externe PCs, SmartPhone und Internet. Die mit der homputer-CL-Studio-Software ausgestattete HomeMatic-Zentrale bietet Contronics für 359 Euro an. Damit ist fast jeder Programmierwunsch realisierbar.


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