Tag des Einbruchschutzes

E-Handwerke beraten rund um das Thema Sicherheit

27. Oktober 2017, 11:42 Uhr | Cornelia Meier
Einbrecher will ein Fenster mit einem Brecheisen aufstemmen.
© SpeedKingz/shutterstock

Am 29. Oktober 2017 ist »Tag des Einbruchschutzes«. An diesem Aktionstag ist die Bevölkerung dazu aufgerufen, sich über Einbruchschutz zu informieren. Wer Interesse hat, ist bei den Spezialisten der E-Handwerke gut aufgehoben.

In Deutschland wird alle vier Minuten eingebrochen. Dank zuverlässiger Sicherheitstechnik kann jedoch nachweislich jeder zweite Einbruch verhindert werden. Beispielsweise mit vernetzten Bewegungsmeldern in Kombination mit einer LED-Außenbeleuchtung, die sich einschaltet, sobald das Grundstück betreten wird.

»Dunkle Ecken, in denen man ungestört und unbeobachtet arbeiten kann, sind bei Einbrechern besonders beliebt«, weiß Stefan Petri vom Fachverband Elektro- und Informationstechnik Hessen/Rheinland-Pfalz (FEHR). »Mit sehr hellem LED-Licht, das wenig Strom verbraucht, ist hier schon viel geholfen. Dabei ist individuell einstellbar, ab welchem Dämmerungswert die Schaltung reagiert. Wichtig ist, dass alle Bewegungsmelder vernetzt sind. Ein Elektro-Fachbetrieb der Innung weiß, wie das geht und wird das System bevorzugt mit einer LED-Außenbeleuchtung verbinden.«

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KfW-Förderung nutzen

Um der steigenden Zahl an Einbrüchen in Deutschland entgegenzuwirken, hat die KfW im Rahmen des Programms »Altersgerechtes Umbauen« die Förderung von Maßnahmen zum Einbruchschutz erweitert. Mieter und Eigentümer können ab sofort bei ihrer Hausbank Zuschüsse und zinsgünstige Kredite bis zu
50.000 Euro pro Wohneinheit beantragen. Bisher betrug die Förderung maximal 1.500 Euro pro Wohneinheit.

Im Rahmen der erweiterten Förderung wurde auch der Maßnahmenkatalog überarbeitet und um den Einbau von einbruchhemmenden Nachrüstsystemen für Fenster, Haus- und Wohnungstüren, die Installation von Bewegungsmeldern sowie Einbruch- und Überfallmeldeanlagen ergänzt. Mehr Informationen zur Förderung gibt es auf der Webseite der KfW.

 

Auch der Schutz der Haustür wird zunehmend wichtiger. Denn immer dreistere Einbrecher verschaffen sich mit fadenscheinigen Argumenten Zugang zum Haus. »Eine Zugangskontrolle ist der beste Schutz und heute eigentlich ein Muss. Dank digitaler Technik kostet eine Türsprechanlage mit Videofunktion nicht die Welt und ist fast schon Standard«, weiß Petri.

Für all jene, die sich mehr Sicherheit wünschen, bieten die E-Handwerke die Installation von Alarm- und Einbruchmeldeanlagen mit Sirenen und Blitzleuchten an.
Informationen rund um das Thema Einbruchschutz einschließlich einer Fachbetriebssuche finden Interessierte unter www.elektrohandwerk.de.


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